Never give up!

There is hope, until you give up.

Nick Vujicic ist 31 Jahre alt. Von Geburt an fehlen ihm Arme und Beine. Doch davon lässt er sich nicht aufhalten. Er hat erkannt, dass jeder Mensch aus einem guten Grund hier ist und dass selbst sein Leben lebenswert ist. Nick reist um die ganze Welt, um Menschen Hoffnung zu bringen und ihnen Mut zu machen, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen und auch in schweren Zeiten niemals aufzugeben. Und er weiß wovon er spricht. Wenn man ihn anschaut, kann man sich denken, dass er schon so einiges durchgemacht hat. Doch Gott hat ihm die Kraft gegeben, das zu überwinden, was andere für unmöglich halten.

Als Nick 10 Jahre alt war, wollte er sich umbringen, weil er in seinem Leben einfach keinen Sinn sehen konnte. Aber Gott hat sein Leben in seine Hand genommen und mehr daraus gemacht, als er sich als Zehnjähriger erträumen konnte.

Seit 2012 ist Nick mit seiner wunderhübschen Frau Kanae verheiratet. Im Februar 2013 wurde ihr gemeinsamer, kerngesunder Sohn Kiyoshi James geboren. In seinem Buch „Mein Leben ohne Limits“ erzählt Nick davon, wie er inmitten von Sorge und Verzweiflung die Hoffnung nicht verloren, sondern gefunden hat. Wie er Schmerz und Trauer überwand und am Ende stärker und entschlossener war. Bereit, seinem Lebenstraum nachzujagen. Bereit, ein Leben zu suchen, das seine kühnsten Träume übertrifft. Dieses Buch ist absolut lesenswert! Dieser Typ hat die Wahrheit nicht nur erkannt- er lebt auch danach. Nick ist einfach unglaublich. Wenn man ihn sieht, weiß man: Alles ist möglich.

Auf dich wartet ein unverschämt gutes Leben! Dein Leben ist liebenswert- egal wie trist und aussichtslos es gerade aussehen mag. Es liegen unverschämt viele Möglichkeiten vor uns. Höchste Zeit, sie zu nutzen!

Viel zu oft reden wir uns ein, wir wären nicht intelligent oder hübsch oder talentiert genug, um unsere Träume zu verwirklichen. Wir glauben das, was andere über uns sagen oder machen uns selbst klein. Wer seine Träume aufgibt, steckt Gott in eine kleine Box! Dabei bist du sein kreatives Meisterwerk! Du bist kein Zufallsprodukt. Dein Leben hat genauso wenig Grenzen, wie man Gottes Liebe einzäunen kann.

Das Beste und nicht weniger

Gib dich nicht mit weniger als dem Besten zufrieden, das Gott für dich hat! Lassen wir uns von nichts und niemandem davon abhalten, uns immer weiterzuentwickeln und unser Potenzial auszuschöpfen! Trau dich. Glaub an dich und flieg so hoch, wie deine Träume sind! Unterwegs werden immer wieder Herausforderungen auf dich warten. Sieh sie als Gelegenheiten, an deinem Charakter zu arbeiten. Lerne daraus! Sieh in jeder Situation die Möglichkeiten, die Gott dir schenkt. Die Gelegenheit zu wachsen, stärker zu werden, Gott besser kennen zu lernen und seine Liebe in dieser Situation zu erleben.

In schwierigen Zeiten haben wir immer zwei Möglichkeiten: Entweder wir konzentrieren uns auf unser Versagen, auf unsere Enttäuschungen, auf die Hindernisse. Oder wir entschließen uns, aus allem etwas zu lernen und vorwärtszukommen und übernehmen Verantwortung für unser Leben und öffnen uns für alles Glück. Du hast die Wahl, welchen Weg du einschlagen willst.

Das Leben ist immer lebenswert. Ganz egal, wie aussichtslos dein Leben im Moment aussehen mag, es gibt Hoffnung. So schlimm es sich auch gerade anfühlt, es warten besser Zeiten auf dich. Wie hoch die Hürden im Moment auch scheinen, du kannst sie überwinden! Aus allem kann etwas Gutes werden.

Wenn du im Moment das Licht am Ende des Tunnels nicht sehen kannst: Gib nicht auf! Es warten unglaubliche Zeiten auf dich! Halte an deinen Träumen fest. Jage ihnen nach, was es auch kosten mag. Alles ist möglich! Schwierigkeiten dürfen uns nicht davon abhalten, unsere Talente auszubauen und unsere Träume zu verfolgen.

Du kannst vielleicht nicht beeinflussen, was in deinem Leben passiert. Aber es liegt an dir, was du daraus machst. Es ist deine Entscheidung, wie du darauf reagierst.

Auch wenn du nicht an Gott glaubst- ER glaubt an DICH! Aber wichtig ist, dass du auch an dich selbst glaubst und deinen Wert in Gott erkennst. Jeder Mensch ist wunderschön und kostbar. Er ist mehr wert als alle Diamanten dieser Welt. So wie man einen Edelstein schleift und poliert, können wir auch immer weiter an uns arbeiten und unsere Grenzen durch große Träume sprengen.

Glaube an die Möglichkeiten in deinem Leben! Glaube daran, dass am Horizont immer gute Zeiten warten. Egal, wie die Situation oder die Umstände sind, du hast immer die Wahl. Du kannst positiv darauf reagieren oder negativ. Die Vergangenheit kannst du nicht ändern, die Zukunft schon!

Egal, wie düster dein Leben aussieht, schau nach oben und sieh die Möglichkeiten. Halte sie immer im Blick, denn sie sind immer da.

Lass dein Leben nicht von Mängeln und Fehlern bestimmen. Lebe so, als ob du alles erreichen kannst! Selbst wenn du Niederlagen oder Schicksalsschläge verkraften musst, gibt es oft trotzdem irgendetwas Unerwartetes, Unwahrscheinliches und sogar Unmögliches darin, was dich weiterbringt. Das sieht man nicht immer gleich. Oft fragt man sich, wofür etwas gut sein soll. Trotzdem: Vertraue darauf, dass sich alles zum Besseren wenden kann.

Egal, wie ausweglos deine Situation erscheint: Weigere dich, aufzugeben! Du wirst sehen, was alles möglich ist, wenn man sich schlicht und einfach weigert, aufzugeben. Schwierigkeiten und Rückschläge sind noch lange kein Grund, aufzugeben! Nur der hat versagt, der sich weigert, es noch einmal zu versuchen.

Die meisten Schwierigkeiten, mit denen wir konfrontiert werden, sind zugleich Möglichkeiten. An ihnen können wir entdecken, wer wir sind. Wer wir sein wollen. Was in uns steckt.

Also, wenn du das nächste Mal oder vielleicht auch im Moment eine schwere Zeit durchmachst, dann mach es wie Nick und such die Möglichkeiten in diesen Umständen. Vertrau darauf, dass Gott gute Pläne für dein Leben hat. Und ganz wichtig: Never give up!

Wenn kein Wunder passiert- sei selbst eins!

Aus: “Mein Leben ohne Limits” von Nick Vujicic

Weitere Infos über Nick:

http://www.lifewithoutlimbs.org/

http://www.attitudeisaltitude.com/

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Love one another

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The Story: Lukas 10,25-37

Jesus wurde von einem Mann, der sich ziemlich gut in der Bibel auskannte, gefragt, was er tun muss, um das ewige Leben zu bekommen. Jesus fragte diesen Mann, was denn im Wort Gottes steht und der Mann antwortete: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit deiner ganzen Kraft und all deinen Gedanken lieben. Und: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Jesus sagte zu dem Mann: „ Tu das, und du wirst leben.“ Als der Mann dann fragte, wer denn sein Nächster sei, antwortete Jesus mit einer Geschichte.

Die Geschichte handelt von einem Mann, der von Jerusalem nach Jericho (=2 Städte in Israel) reist. Auf dem Weg dorthin wird er von Räubern überfallen, verprügelt und ausgeraubt. Jetzt liegt der da im Dreck. Er hat nur noch die Kleidung, die er trägt. Sein Geld, sein Proviant- alles wurde ihm geklaut. Und er blutet. Er ist verwundet. Er ist zu schwach, um alleine wieder aufzustehen.

Dann kommt ein Priester vorbei. Priester waren damals Typen, die Gott im Tempel gedient haben. Dieser Mann sieht den Verwundeten im Dreck liegen und was denkst du was er tut…? Er wechselt die Straßenseite. Er sieht die Not des Leidenden, aber er schaut zur Seite. Aus Angst, in irgendeiner Weise selbst in die Sache verwickelt zu sein, geht er lieber schnell weiter, anstatt zu helfen.

Dann kommt ein weiterer Mann vorbei, ein Levit, was sowas ähnliches wie ein Priester ist. Auch er sieht den verwundeten Mann am Boden liegen. Er tritt vorsichtig etwas näher an ihn heran um zu schauen, was passiert ist. Doch auch ihn überkommt die Angst. Auch er wechselt schnell die Straßenseite und geht dort weiter.

Schließlich kommt ein dritter Mann vorbei, ein Samariter. Samariter und Juden konnten sich damals nicht leiden, weil sie zwei unterschiedlichen Volksgruppen angehörten. Der Samariter sieht den Mann, ein Jude, auf dem Boden liegen und Mitleid überkommt ihn. Er schiebt all seine Vorurteile gegenüber Juden zur Seite. Es zählt für ihn nicht, welcher Volksgruppe er angehört. Für ihn zählt nur, diesem Mann in Not zu helfen. Der Samariter sieht den Mann und anstatt wegzuschauen, schaut er ein zweites Mal hin. Mitleid bewegt ihn, zu helfen. Er lässt zu, dass die Not des Mannes sein Herz berührt. Er kümmert sich um den Verletzten, verbindet seine Wunden und bringt ihn ins Krankenhaus, wo er behandelt wird. Die kompletten Kosten dafür übernimmt der Samariter. Geiler Typ, geile Geschichte, die Jesus da erzählt hat, oder?

Gott lieben# uns selbst lieben# andere lieben

Jesus zeigt dadurch ganz klar, was es bedeutet, seinen Nächsten zu lieben.

Aber bevor wir überhaupt fähig sind, unseren Nächsten zu lieben, sollen- müssen wir erkennen, wie sehr Gott uns liebt. Und das erkennen wir, indem wir Gott lieben. Ihn zu lieben bedeutet, Zeit mit ihm zu verbringen, uns nach dem auszurichten, was er will und uns- unsere Zeit, unsere Talente- für ihn und sein Reich einzusetzen.

Indem wir Gott lieben und Zeit mit ihm verbringen, erkennen wir, wie sehr Gott uns liebt. Er hat uns zuerst geliebt. Er liebt uns bedingungslos. Und seine Liebe ist größer, als wir jemals begreifen können.

Bevor wir andere wirklich lieben können, müssen wir uns selbst lieben. Das können wir, weil Gott uns so unendlich liebt. Er ist unser Schöpfer, er hat uns gemacht und er ist stolz auf seine Meisterwerke. Jeder einzelne von uns wurde mit viel Liebe und Sorgfalt von ihm geschaffen und in jedes einzelne seiner Kinder hat Gott unglaublich viel Potenzial hineingelegt. Gott wünscht sich, dass du erkennst, wie schön und wunderbar du von ihm erschaffen bist. Du kannst dich selbst lieben, weil Gott dich so unendlich liebt.

Aus der Liebe zu Gott und uns selbst wächst dann die Liebe zu anderen. Weil du weißt, dass du von Gott geliebt bist, kannst du andere mit der gleichen Liebe lieben. Aus eigener Kraft kannst du niemals so lieben, wie er es tut, aber wenn Gottes Liebe dich ganz ausfüllt, bist du fähig, mit der gleichen Liebe zu lieben. Gott möchte, dass wir andere lieben, auch wenn wir sie nicht leiden können. Sie sind genauso seine Meisterwerke. Er liebt sie genauso wie uns. Und wir können ihnen diese Liebe weitergeben.

Bedürftige lieben

Andere zu lieben bedeutet, den Mut zu haben, seine Augen nicht zu verschließen sondern hinzuschauen mitten in die Not und alles zu tun, was in seiner Macht steht, um zu helfen.

Aus Angst, tatsächlich von der Not anderer Menschen berührt zu werden und aus Angst, dass es uns dann was kosten könnte, zu helfen, lassen wir die erschütternden Fakten lieber schnell unter den Tisch fallen.

In unserem Alltag begegnen wir sicherlich auch öfter Personen, die zu schwach sind, um alleine wieder aufzustehen. Gott und deinen Nächsten zu lieben bedeutet, genau diese Personen nicht zu ignorieren sondern ihnen aufzuhelfen.

Gottes grenzenlose Liebe befähigt uns, andere Menschen zu lieben- total egal, ob wir die Person mögen oder nicht.

Herausforderung: „Feinde“ lieben

Es ist meistens total leicht, die Personen zu lieben, die wir mögen und die uns auch lieben. Aber wir sollen nicht nur unsere Freunde lieben, sondern alle Menschen. Auch die, die wir nicht mögen, die uns verletzt oder enttäuscht haben, mit denen wir nicht klar kommen oder die einfach anders ticken als man selbst.

Das Beste was wir tun können, ist, Gott zu bitten, dass er unsere Herzen mit Liebe für diese Personen füllt. Und wir können für die Personen beten, die wir nicht leiden können. Das wird unsere Herzen und unsere Einstellung radikal verändern. Denn Gott nimmt diese Gebete ernst, und er freut sich, wenn wir versuchen, diese Personen trotz allem zu lieben. Und dann sollen wir versuchen, das zu tun, was Jesus tun würde. Er liebt die Person, die du nicht leiden kannst. Und seine Liebe befähigt uns, diese Personen ebenfalls zu lieben.

Gottes Liebe befähigt uns, andere zu lieben. Wenn wir uns bewusst machen, wie sehr Gott uns liebt, dann fällt es uns leichter, auch andere zu lieben. Ich denke, wenn wir wirklich wüssten, wie sehr Gott uns liebt, würden wir uns in manchen Situationen anders verhalten.

Love one another- praktisch im Alltag

Wenn du heute oder in den nächsten Tagen Menschen begegnest, die dir vielleicht nicht so liegen, dann versuch mal, diese Person mit anderen Augen zu sehen und sie zu lieben. Das ist leichter gesagt als getan, aber je mehr du dein Herz mit Gottes Liebe ausfüllen lässt, desto mehr Liebe kannst du anderen entgegenbringen. Wenn du diese Woche Menschen begegnest, die du nicht kennst, dann lauf nicht wie sonst einfach weiter sondern überlege dir, wie du genau der Person, mit der du gerade zu tun hast, etwas Liebe entgegen bringen kannst. Wie kannst du Freundlichkeit zu einem festen Bestandteil deines Alltags machen? Ein paar freundliche Worte, ein kleines Lächeln, eine nette Geste. Was kannst du tun, um dieser Person den Alltag zu verschönern? Lebe nach dem Grundsatz : „Love one another“, lebe mit der Einstellung: Liebe verteilen. Die Menschen um die herum werden das merken. Wie kannst du heute wem Liebe schenken?

Liebe, die verändert

Unsere Liebe zu Gott und anderen sollen nicht nur leere Worte sein. Es soll echte Liebe sein, die sich in Taten zeigt. Gott wünscht sich, dass wir jeden Menschen lieben können, nicht nur unsere Freunde oder Familie, sondern alle Menschen so lieben und annehmen, wie sie sind. Und wenn wir uns Gottes grenzenloser Liebe immer wieder aussetzen und sie uns bewusst machen, dann merken wir, wie auch uns keine Grenzen gesetzt sind, zu lieben. Die Tatsache, dass Gott sich selbst kreuzigen lassen hat, um uns bei sich zu haben geht in unsere Köpfe kaum rein, aber er hatte diese eine Motivation: Liebe. Seine Liebe verändert diese Welt. Und du kannst Teil davon sein. Durch Liebe kannst du einen krassen Unterschied machen. Bist du Teil seiner Liebe? Trägst du seine Liebe weiter? Weißt du, es könnte die Welt tatsächlich verändern.

Wenn Gott uns so sehr liebt, dann müssen wir auch einander lieben.                                                                                                     1.Johannes 4,11

Wenn wir einander lieben, lebt Gott in uns.

Dann hat seine Liebe bei uns ihr Ziel erreicht.

                                                            1.Johannes 4,12

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