Glaube im Zerbruch

Ein Muskel wächst unter Schmerz und Diamanten entstehen unter Druck.

Meistens sind die schweren Zeiten die, die uns am krassesten formen, die am meisten herausbringen, was tief in uns drinsteckt.

Zeit heilt niemals die Wunden so, wie Jesus es tut. Das funktioniert aber nur, wenn wir die Bereitschaft haben, zu Jesus hinzurennen.

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All I need

“You can never learn that Christ is all you need,

until Christ is all you have.”  

-Corrie Ten Boom-
This is truth for our darkest days, our hardest moments, for the most painful times of our lives. Only when we’ve got nothing left, we really understand that Christ is all we need now and all we actually ever needed.

“All I need is You, by my side, thick and thin,

highs and lows,  don’t let go.” -Lecrae-

Ein neues Jahr

Ein neues Jahr ist eine neue Chance. Nicht seitenlange gute Vorsätze aufzuschreiben, die du sowieso nicht halten wirst.

Aber es ist eine neue Chance sich zu verändern, zu wachsen, Gott besser kennenzulernen, Gott auf eine Weise zu erleben, wie du ihn noch nie zuvor erlebt hast. Wie wäre es damit: Anstatt eine ewig lange Liste mit guten Vorsätzen zu machen, die spätestens Ende Januar ganz tief in deiner Schreibtischschublade verschwunden ist, denke darüber nach, was du tun kannst, um näher an Gottes Herz zu kommen. Sinne darüber nach, wie du dieses Jahr deinen Lebenszielen ein Stückchen näher kommen kannst.

  • Was kann ich tun, um in diesem Jahr in meiner Beziehung zu Gott zu wachsen?
  • Wie kann ich Gott mehr lieben?
  • Wie kann ich Ihn besser kennenlernen?

Dieses neue Jahr ist eine neue Chance. Auch um dich selbst besser kennenzulernen und herauszufinden, wer du in Jesus bist. Lass dir von Gott deine Identität in Ihm zeigen und wie Er dich sieht. Dein Vertrauen in das, was du in Christus bist, ist das, wovor der Feind am meisten Angst hat. Wenn du deine Identität in Jesus kennst, muss Satan vor Angst zittern. Denn wenn du weißt, wer du bist kannst du kraftvoll sein in dem, was du tust um Gott zu dienen.

  • Was sagt die Bibel über meine Identität in Jesus?
  • Verstehe ich, was es wirklich bedeutet von Gott GELIEBT zu werden?
  • Lebe ich in der Autorität, die Jesus mir als Kind Gottes gegeben hat?

Neues Jahr, neue Chance. Um aus deiner Komfortzone herauszutreten. Auf dem Wasser zu laufen und das zu tun, wozu Gott dich berufen hat. Rauszugehen und die zu erreichen, die Gottes Liebe nicht kennen. Auf Gott hören und seiner Stimme folgen- egal was es kostet.

  • Wie kann ich in das hineinwachsen, wofür Gott mich bestimmt hat?
  • Was ist Gottes Herzschlag?
  • Was bricht Gottes Herz und was kann ich darin tun?
  • Wie kann ich meine Zeit, meine Gaben, mein Potential und meine Leidenschaft für Gottes Reich nutzen?

Ein neues Jahr, deine neue Chance. Was machst du daraus?

My Top 5 this week

Top 1// Deine Nähe

“Deine Gegenwart ist das Kostbarste, was ich hab.”

-Amelie Himmelreich ft. Ben Höfig-

Top 2//I’m listening-

“I don’t wanna miss one word you speak. Cause everything you say is life to me.”

-Chris McClarney-

Top 3//Dann auch ich

“Ich entdeck dein Herz in allem, was du tust. Dieses Kunstwerk namens Liebe, das du schufst.”

-Alive Worship-

Top 4// Tremble

“Jesus, Jesus, you make the darkness tremble. Jesus, Jesus, you silence fear.”

-Mosaic MSC-

Top 5// Lean back

“I will lean back in the loving arms of a beautiful Father. Breathe deep and know that HE is good.”

-Capital City Music ft. Dion Davis-

Free

And only God can help me get free

But I’ve been forgiven, my Savior risen

I’m out the prison, I know that

I got the power to say “no” to all of my struggles

God will control that

Every time we slip and we fall

Gotta get back up and fight on

We are not defined by our past

The future look bright, I see the light on.”

– “Good, Bad, Ugly”- Lecrae-

Sklaverei abgeschafft?

Sklaverei wurde abgeschafft, denken wohl einige. Sklaven gab es früher. Sklaven, die die Hausarbeit erledigt haben oder den Hof kehren mussten. Oder Sklaven, die damals unsere Kirchen gebaut haben. Aber Sklaverei gibt es auch heute noch, im 21.Jahrhundert. Nur in einer anderen Art. Und in einem völlig anderen Ausmaß.
Die heutige Sklaverei heißt Menschenhandel und einer der größten Märkte darauf ist der Sexhandel mit der „Ware Mensch“.
Und auf diesem Markt gibt es mehr Sklaven denn je in der Geschichte der Menschheit. Aber warum? Was ist Menschenhandel überhaupt und woher kommen diese Menschen? Ein Versuch, diese krasse Ungerechtigkeit etwas kürzer und heruntergebrochen zu erklären.

Als Menschenhandel bezeichnet man den illegalen Handel von Menschen zur Zwangsarbeit und zur sexuellen Ausbeutung. Dabei sind Frauen und Kinder die begehrteste Ware im Supermarkt Mensch.

Die Rekrutierung der „Ware Mensch“ findet in so genannten „Push-Countries“, statt, also hauptsächlich in den Ländern, in denen die Menschen teilweise in Armut leben, geringere Chancen haben, es keine Arbeitsplätze gibt, und somit auch keine Perspektive und Hoffnung. Zu diesen Ländern gehören bspw. viele ärmere Länder Europas wie Moldawien, Albanien, Rumänien, Bulgarien oder Russland aber auch viele weniger entwickelte oder unterentwickelte Länder dieser Welt.

In diesen Ländern haben Menschenhändler ein leichtes Spiel. Aufgrund wirtschaftlicher und finanzieller Not sind viele Frauen bereit ins Ausland zu gehen. Menschenhändler versprechen diesen Frauen einen guten Job und ein gutes Einkommen und aus ihrer Notlage heraus lassen sie sich darauf ein. Auch ethnische Minderheiten sind besonders gefährdet, da sie aufgrund ihrer Herkunft ohnehin schon unter schwierigen Bedingungen leben. Ebenso sind Menschenrechtsverletzungen, Kriege und zerbrochene Sozialsysteme bester Nährboden für moderne Sklaverei.

Auch weit verbreitet ist die Methode „Loverboy“: Gut aussehende junge Männer spielen jungen Frauen vor, dass sie sie wirklich lieben. Die Frau lässt sich auf den jungen Mann ein und weil er sie ja wirklich liebt, tut sie alles, was er von ihr verlangt…

Was die Frauen dann in Deutschland, der Schweiz oder den Niederlanden vorfinden ist etwas völlig anderes als das, was ihnen versprochen wurde. So landen sie in Bordellen und verlieren von da an nicht nur ihre Freiheit sondern auch ihre Würde.

Menschenhandel ist eine kriminelle Industrie, die mehr boomt als jede andere. Denn anders als beim Drogen-oder Waffenhandel, kann die Ware „Mensch“ immer und immer wieder verkauft werden.

Alle 30 Sekunden wird ein Mensch Opfer der modernen Sklaverei.

Aber was können wir dagegen tun?

Zunächst einmal muss diese Thematik von unserer Gesellschaft als Problem erkannt werden. Um darauf aufmerksam zu machen findet MORGEN der alljährliche „Walk for Freedom“ statt. Zum Beispiel in Stuttgart oder auch in vielen anderen Städten in Deutschland und weltweit. Dies ist ein Schweigemarsch in dem viele Menschen gemeinsam- egal ob jung oder alt- in einer Reihe hintereinander durch die Innenstadt laufen um die Realität Millionen von Menschen aufzuzeigen und denen eine Stimme zu verleihen, die selbst keine mehr haben.

Mehr Informationen findest du hier  und auf Walk For Freedom Stuttgart

It all starts with one decision. To show up. To be aware. To tell others. That slavery still exists, but we have the power to change that. It takes local action to make a global difference​.- A21-

Menschenhandel. Diese Ungerechtigkeit darf nicht länger unsichtbar bleiben. Sie darf nicht länger von unserer Gesellschaft ignoriert werden. Sie darf nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden. Es geht uns alle was an, weil es in unserer Gesellschaft und in unserer Zeit passiert. In unserem Land und vor unserer Haustür. Vor unseren eigenen Augen. Wie können wir da noch länger wegschauen?