Sklaverei abgeschafft?

Sklaverei wurde abgeschafft, denken wohl einige. Sklaven gab es früher. Sklaven, die die Hausarbeit erledigt haben oder den Hof kehren mussten. Oder Sklaven, die damals unsere Kirchen gebaut haben. Aber Sklaverei gibt es auch heute noch, im 21.Jahrhundert. Nur in einer anderen Art. Und in einem völlig anderen Ausmaß.
Die heutige Sklaverei heißt Menschenhandel und einer der größten Märkte darauf ist der Sexhandel mit der „Ware Mensch“.
Und auf diesem Markt gibt es mehr Sklaven denn je in der Geschichte der Menschheit. Aber warum? Was ist Menschenhandel überhaupt und woher kommen diese Menschen? Ein Versuch, diese krasse Ungerechtigkeit etwas kürzer und heruntergebrochen zu erklären.

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Als Menschenhandel bezeichnet man den illegalen Handel von Menschen zur Zwangsarbeit und zur sexuellen Ausbeutung. Dabei sind Frauen und Kinder die begehrteste Ware im Supermarkt Mensch.

Die Rekrutierung der „Ware Mensch“ findet in so genannten „Push-Countries“, statt, also hauptsächlich in den Ländern, in denen die Menschen teilweise in Armut leben, geringere Chancen haben, es keine Arbeitsplätze gibt, und somit auch keine Perspektive und Hoffnung. Zu diesen Ländern gehören bspw. viele ärmere Länder Europas wie Moldawien, Albanien, Rumänien, Bulgarien oder Russland aber auch viele weniger entwickelte oder unterentwickelte Länder dieser Welt.

In diesen Ländern haben Menschenhändler ein leichtes Spiel. Aufgrund wirtschaftlicher und finanzieller Not sind viele Frauen bereit ins Ausland zu gehen. Menschenhändler versprechen diesen Frauen einen guten Job und ein gutes Einkommen und aus ihrer Notlage heraus lassen sie sich darauf ein. Auch ethnische Minderheiten sind besonders gefährdet, da sie aufgrund ihrer Herkunft ohnehin schon unter schwierigen Bedingungen leben. Ebenso sind Menschenrechtsverletzungen, Kriege und zerbrochene Sozialsysteme bester Nährboden für moderne Sklaverei.

Auch weit verbreitet ist die Methode „Loverboy“: Gut aussehende junge Männer spielen jungen Frauen vor, dass sie sie wirklich lieben. Die Frau lässt sich auf den jungen Mann ein und weil er sie ja wirklich liebt, tut sie alles, was er von ihr verlangt…

Was die Frauen dann in Deutschland, der Schweiz oder den Niederlanden vorfinden ist etwas völlig anderes als das, was ihnen versprochen wurde. So landen sie in Bordellen und verlieren von da an nicht nur ihre Freiheit sondern auch ihre Würde.

Menschenhandel ist eine kriminelle Industrie, die mehr boomt als jede andere. Denn anders als beim Drogen-oder Waffenhandel, kann die Ware „Mensch“ immer und immer wieder verkauft werden.

Alle 30 Sekunden wird ein Mensch Opfer der modernen Sklaverei.

Aber was können wir dagegen tun?

Zunächst einmal muss diese Thematik von unserer Gesellschaft als Problem erkannt werden. Um darauf aufmerksam zu machen findet MORGEN der alljährliche „Walk for Freedom“ statt. Zum Beispiel in Stuttgart oder auch in vielen anderen Städten in Deutschland und weltweit. Dies ist ein Schweigemarsch in dem viele Menschen gemeinsam- egal ob jung oder alt- in einer Reihe hintereinander durch die Innenstadt laufen um die Realität Millionen von Menschen aufzuzeigen und denen eine Stimme zu verleihen, die selbst keine mehr haben.

Mehr Informationen findest du hier  und auf Walk For Freedom Stuttgart

It all starts with one decision. To show up. To be aware. To tell others. That slavery still exists, but we have the power to change that. It takes local action to make a global difference​.- A21-

Menschenhandel. Diese Ungerechtigkeit darf nicht länger unsichtbar bleiben. Sie darf nicht länger von unserer Gesellschaft ignoriert werden. Sie darf nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden. Es geht uns alle was an, weil es in unserer Gesellschaft und in unserer Zeit passiert. In unserem Land und vor unserer Haustür. Vor unseren eigenen Augen. Wie können wir da noch länger wegschauen?

 

 

Was ist Realität?

7:00 Uhr. Ich wache auf. In meinem eigenen Zimmer. In einem bequemen Bett. Ich laufe zu meinem Kleiderschrank und stelle mich der Herausforderung, unter den über 20 T-Shirts auszusuchen, welches ich denn heute anziehen möchte. Dann stelle ich mich unter die heiße Dusche, bevor ich in die Küche gehe um mir mein Frühstück zu machen: Müsli mit frischem Obst, Körnern und dazu ein Glas Multivitaminsaft. Das ist mein Alltag. So sieht mein Leben hier in Deutschland aus. Es ist vollkommen normal für mich. Genauso war es schon immer. Daran ist nichts Besonderes. Für mich.

Aber dass sich Millionen von Menschen das Leben, das ich führe nicht einmal vorstellen und wenn dann überhaupt nur davon träumen können, kommt mir oft gar nicht in den Sinn. Beziehungsweise verdränge ich es. Gekonnt. Denn Armut habe ich in meinem Leben eigentlich ja schon öfter gesehen. Extreme Armut. Und trotzdem “vergesse” ich immer wieder viel zu schnell, wie sehr sich das Leben dieser Menschen von meinem unterscheidet.

Sie wachen auf und fragen sich, ob sie heute überhaupt genug Geld haben, um etwas zu Frühstücken oder ob sie nicht einfach bis zum Mittagessen warten sollen. Auszusuchen, was sie anziehen sollen erweist sich für sie weniger herausfordernd, denn die Auswahl fällt deutlich geringer aus als bei mir. Fließendes Wasser gibt es nicht und warmes schon dreimal nicht. Das Wasser wird aus dem Brunnen geschöpft und geduscht wird dann mit kleinen Schöpfeimern.

Sie waschen ihre Kleidung mühevoll mit ihren Händen. Ich werfe meine Klamotten einfach nur in die Waschmaschine. Sie können teilweise nicht in die Schule gehen, weil sie das Schulgeld nicht bezahlen können. Ich durfte 13 Jahre kostenlose Schulbildung genießen. Sie können nicht davon träumen, was sie werden wollen, wenn sie groß sind, denn sie müssen froh sein, wenn sie überhaupt irgendwie Geld verdienen und sich über Wasser halten können. Mir hingegen stehen alle Möglichkeiten offen.

Millionen von Menschen leben weit von dem entfernt, was für uns völlig normal und selbstverständlich ist. Sie leben in einer anderen Realität. Oder vielleicht sollte ich eher sagen: Wir leben in einer anderen Realität. Eine Realität die nur für einen kleinen Prozentteil dieser Welt existiert.

Nur weil andere nicht haben, was wir haben müssen wir Luxus nicht vollkommen verdammen und ablehnen. Es bringt nichts, uns schlecht zu fühlen, weil wir auf der anderen Seite der Welt geboren wurden. Aber: Sehen wir denn überhaupt, was wir alles haben oder ist es für uns total selbstverständlich? Können wir wirklich dankbar dafür sein- jeden Tag? Es ist traurig, wenn wir denken wir hätten zu wenig und sich unser Leben darauf ausrichtet, immer noch mehr zu bekommen anstatt mal unsere Augen aufzumachen für die eigentliche REALITÄT der meisten Menschen in dieser Welt.

Und wenn wir anfangen, diese Realität zu sehen, lernen wir DANKBARKEIT. Denn FAMILIE. FREUNDE. ESSEN. FRISCHES TRINKWASSER. EIN ZUHAUSE. HOFFNUNG. PERSPEKTIVE. BILDUNG. GELIEBT ZU WERDEN sind nur ein paar Dinge, die NICHT selbstverständlich sind. Es sind unbegreifliche Geschenke, die ich lernen will, wertzuschätzen- jeden Tag.

 

Momente der Großzügigkeit

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Wie mir ein 7 und ein 11-jähriges Mädchen beibrachten, was Großzügigkeit eigentlich bedeutet.

Philippinen. Das kleinste und ebenso jüngste unserer Mädels im Kinderheim war 7 Jahre alt und die Großzügigkeit in Person. Sie ist direkt auf der Straße aufgewachsen und sie hatte nichts, absolut nichts. Jetzt, wo sie im Kinderheim ist, teilt sie immer ihren Snack- Kekse, Chips und sogar Schokolade. Auch wenn man das nicht annehmen will, lässt sie sich nicht davon abbringen. Ja, sie besteht geradezu darauf, teilen zu dürfen. Eines Abends hat sie mir sogar ein Geschenk gemacht: Sie hat ein bisschen Waschpulver, ein paar Perlen und andere Kleinigkeiten in ein Blockpapier gewickelt und mir geschenkt. Sie hat eigentlich nichts und hat trotzdem etwas gegeben.

Deutschland. Am Samstag erzähle ich einem 11-jährigen Flüchtlingsmädchen von den Philippinen und zeige ihr ein paar Bilder. Ich erkläre ihr, dass dort Kinder auf der Straße leben und dass es dort viele Babies gibt, die keine Mama haben, die sich um sie kümmert, die nicht genug zu essen haben und die oft auch nichts zum Anziehen haben. Daraufhin kramt sie kurzerhand die Babyklamotten ihrer Puppe heraus und gibt sie mir: ein Kleidchen, Hosen, Leggins, T-shirts- alles was sie finden kann. Ich solle es den Babies auf den Philippinen mitbringen, wenn ich das nächste Mal dort hingehe.

Die Gesten dieser beiden Mädchen haben mich sehr berührt. Das ist echte Großzügigkeit: zu geben, auch wenn man eigentlich nichts hat.

WAS KANNST DU HEUTE GEBEN?

Wenn diese beiden Mädels etwas geben konnten, dann hast auch DU  viel zu geben: Zeit, Geld, Materielles, Talente, Fähigkeiten, ein offenes Ohr,…Aber wenn du gibst, dann gib fröhlich und von Herzen- ganz so wie diese beide Mädchen.

 

Take your place

“Freely we’ve received, now freely we will give.
We must go, live to feed the hungry, stand beside the broken.
We must go, stepping forward, keep us from just singing, move us into action. We must go.                                                Fill us out and send us out. ”  
                                                   -God of justice. Tim Hughes-
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Ich laufe durch die Straßen und sehe Menschen die wirklich dort leben. Ich spiele mit Kindern und sehe die tiefen Verletzungen in ihren Herzen. Ich höre Geschichten, die ich mir nicht ausmalen will. Ich sehe Menschen- egal wo- die auf der Suche sind. Auf der Suche nach dem Gott, der in mir und in dir lebt.
Es muss noch so viel mehr getan werden. Millionen Kids brauchen noch so viel mehr Annahme, Liebe, Wertschätzung und Fürsorge. Und da draußen warten noch so viel mehr Menschen auf Hoffnung, auf Liebe und Licht.

Es braucht noch so viel mehr Menschen, die ihren Platz einnehmen und den Auftrag ausführen, den Gott ihnen gegeben hat. Egal was es ist, ob deine Zeit, dein Geld, deine Energie, deine Gaben, deine Fähigkeiten, dein Gebet, deine Ermutigung, deine Stimme- DEIN Beitrag zählt! DU wirst gebraucht!

Mach die Augen auf und schau, wo Gott dich gebrauchen will, genau an dem Ort, wo du gerade bist. In deinem Umfeld gibt es Menschen die dich brauchen und denen Gott durch dich begegnen will.

Es ist so wichtig, dass gerade in krassen Zeiten wie diesen jeder Christ seinen Platz einnimmt. Wenn jeder Einzelne von uns seinen Platz einnimmt tragen wir zu etwas unvorstellbar Großem bei und sind Teil von Gottes unfassbarem Plan. So bauen wir-wo auch immer wir gerade sind- gemeinsam das Reich Gottes. Gottes Reich hängt davon ab, dass jeder Einzelne seinen Platz einnimmt und voll ausfüllt, sich nicht von Zweifeln abbringen oder  von Angst bestimmen lässt, sondern von Liebe, dass jeder kühn den Auftrag ausführt, den Gott ihn gegeben hat, dass wir Visionen haben und darin mutig sind, dass wir Träumen Platz in unseren Herzen geben und uns selbst erlauben zu fliegen.

Gottes Reich hängt davon ab, dass jedes einzenle seiner Kinder seinen Platz einnimmt- genau an dem Ort, an den Gott uns gerade hingestellt hat.

Warte nicht länger darauf, dass du einen ganz speziellen Auftrag von Gott bekommst. Du hast schon längst einen Auftrag (Matthäus 28:19-20)!  Frage dich: Was kann ich HEUTE tun?

Nimmst du deinen Platz ein- da wo du gerade bist?

Eins ist klar: Es gibt noch so viel mehr zu tun. Was will Gott durch dich tun?

 

 

 

 

 

 

25×25

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Christ for Asia International is an organization that works for street children in the Philippines. Only in Cebu City there are about 15.000 children living at the streets. Their lives are marked by hopelessness, brokenness, perspectivelessness. They are being robbed of their dignity daily, their rights are being violated and their value is being taken away.

But much worse than having a broken heart, much worse than facing so much pain and hurt, much worse than being at the streets and having no place to sleep, is the feeling that just no one cares. 

However, bible tells us that GOD CARES- do you?

But what can we do? Facing such pain and poverty, everything we do seems to be a trop in the bucket. But every trop makes a difference. Cause for one child it means to get full, it means hope, it means future, it means love, it means life, it means the world.

Did you ever watch the huge circles one little stone makes when it is thrown into the water? Incredible yeah, but this is reality. That’s exactly how God’s kingdom works and operates. When God uses you to transform one life, he uses this person to transform another life. And this chain goes on and on and on. This is exactly God’s “mission strategy”. Transformed hearts are becoming transformers. It’s your story too. And this story never ends.

Take one step. And then the next step. And then one step after another. Don’t you ever believe God couldn’t use you!

In Cebu City Christ for Asia runs two children homes where street children find a HOME and a FAMILY,  a own school to enable children from the slums to get out of the poverty circle through education, and makes feedings for street children to not only fill their physical hunger but also to at least partly fill their hunger for love and acceptance.

Since 25 years now CFAI does this incredible work. And you can be part of it. Just check out this link and join the 25×25 fundraising campaign. I’m looking for 25 friends who donate 25€ to CFAI.

Just as this stone that is thrown into the water and makes wide circles, God maybe wants to use YOU today to give a small part for something big!

If you have any questions, do not hesitate to contact me.


Christ for Asia International ist eine Organisation die sich für Straßenkinder auf den Philippinen einsetzt. Allein in Cebu City leben ca. 15.000 Kinder auf der Straße. Ihr Leben ist geprägt von Hoffnungslosigkeit, Zerbrochenheit, Perspektivlosigkeit. Ihre Würde wird ihnen täglich geraubt, ihr Recht verletzt und ihr Wert genommen.

Aber noch viel schlimmer, als ein zerbrochenes Herz zu haben, noch viel schlimmer als so viel Leid und Schmerz durchzumachen, noch viel schlimmer als auf der Straße zu leben und keinen Platz zum Schlafen zu haben ist das Gefühl, dass es einfach niemanden kümmert.  

Doch die Bibel sagt uns ganz klar, dass es Gott nicht egal ist- was ist mit dir?

Aber was können wir tun? Im Angesicht von so viel Leid und Armut kommt uns alles, was wir tun wie ein Tropfen auf den heißen Stein vor. Aber jeder Tropfen macht einen Unterschied. Denn für ein Kind bedeutet es satt zu werden, bedeutet es Hoffnung, bedeutet es Zukunft, bedeutet es Liebe, bedeutet es Leben, bedeutet es die Welt.

Hast du schon einmal beobachtet, wie ein  kleiner Stein der ins Wasser geworfen wird weite Kreise zieht? Unglaublich, aber das ist Realität. Das ist wie Gottes Reich funktioniert. Denn wenn Gott dich gebraucht, ein Leben zu verändern, gebraucht er diese Person um das Leben von jemand anderem zu verändern. Und diese Kette geht immer und immer weiter. Genau das ist Gottes “Missionstrategie”. Veränderte Herzen werden zu Veränderern. Das ist auch deine Geschichte und diese Geschichte hört nie auf. 

Mach einen Schritt. Und dann noch einen. Und dann einen Schritt nach dem anderen. Glaube niemals, dass Gott dich nicht gebrauchen könnte.

Christ for Asia hat in Cebu City unter anderem 2 Kinderheime, in denen Straßenkinder ein ZUHAUSE und eine FAMILIE finden, eine eigene Schule um Kindern aus dem Slum durch Bildung zu ermöglichen, aus dem Armutskreislauf auszubrechen, und macht Essensausgaben an Straßenkinder, nicht nur um den physischen Hunger zu stillen, sondern auch zumindest zum Teil ihr Hunger nach Liebe und Anerkennung zu stillen.

Seit 25 Jahren macht CFAI nun so eine wertvolle Arbeit. Und du kannst Teil davon sein. Wenn du Interesse hast, klicke einfach auf diesen Link und mach mit bei der 25×25 Spendenaktion. Ich suche 25 Freunde, die 25€ für CFAI spenden. 

Genau wie dieser Stein der ins Wasser geworfen wird und weite Kreise zieht, will Gott vielleicht DICH gebrauchen um einen kleinen Teil zu etwas Großem beizutragen?!

 

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To bring hope to their hearts

Ich laufe durch die Straßen Cebu Citys. Die Stadt ist laut, heiß und voll. An den Straßenecken verkaufen Kinder Zigaretten. Ich sehe Jugendliche, die auf einem Stück Pappe schlafen. Dreckige, hungrige und verwahrloste Straßenkinder. Zwei Jungs, die uns im Jeepney etwas vorsingen und um Geld betteln.

Ich besuche zwei Kinder, die ich kennengelernt habe Zuhause. Sie leben im Slum. Das Abwasser läuft zwischen den „Häusern“ durch, überall liegt Müll herum, es stinkt erbärmlich. Nach ein paar Minuten durch enge Gassen, vorbei an den Müllhaufen, sind wir bei ihrem „Haus“ angelangt. Marie und Josh wohnen hinter dem grünen Vorhang. Das nennen sie ihr Zuhause, das nennen sie ihr „Haus“. Es ist nicht einmal so groß wie ein Viertel meines Zimmers.

Marie ist 10 Jahre alt und hat ein wahnsinniges strahlendes Lächeln. Wirklich, wenn SIE lächelt, dann geht die Sonne auf! Sie lebt zusammen mit ihrer Familie hinter dem grünen Vorhang. Marie und ihr großer Bruder Josh haben durch Christ for Asia (http://christforasia.info/) die Möglichkeit, zur Schule zu gehen. Josh liebt es zur Schule zu gehen. Er möchte später selbst mal Lehrer werden. Und obwohl gerade Ferien sind, trägt er seine Schulhefte mit sich herum. Er freut sich schon jetzt auf Juni, wenn die Schule wieder anfängt.

Extreme Armut nennt man das. Armut, die man nicht erwartet, wenn man diese Kinder so lachen sieht. Aber das ist der Ort, den sie ihr Zuhause nennen. It’s called SLUM!

S T R A ß E N K I N D E R

HOFFNUNG ist ein Fremdwort für 120 Millionen Kinder, die die Straßen dieser Welt ihr Z u h a u s e nennen. Auf den Philippinen leben etwa 1,5 Millionen Straßenkinder- die größte Anzahl in ganz Südostasien.

Wenn du für jede Sekunde ein Straßenkind zählst, dann wären es 60 pro Minute und 3600 in einer Stunde. In 24 Stunden kämst du auf 86.400. Gut 23 Tage würdest du für 2 Millionen benötigen. Um alle 120 Millionen Straßenkinder weltweit (laut unicef-Schätzungen) zu zählen, wärst du etwa 1389 Tage beschäftigt oder 3 Jahre und knapp 10 Monate.

G O T T A  G E T  U P !

Was können wir tun? Angesichts so viel Leid, so viel Not, so vieler Straßenkinder kommt uns vielleicht alles, was wir tun wie ein Tropfen auf den heißen Stein vor. Aber für EIN Kind, dem du hilfst, das du unterstützt, bedeutet es Hoffnung, bedeutet es Zukunft, bedeutet es Liebe, bedeutet es Leben. Für DIESES Kind bedeutet es die Welt.

Die Kinder sind nicht das Problem. Das Problem ist die Gesellschaft, der sie egal sind.

Das Problem ist, dass es in unserer Gesellschaft akzeptiert wird. Wir nehmen es einfach so hin, dass Kinder auf der Straße leben, dass sie verhungern, dass sie ausgenutzt werden, dass sie in extremer Armut leben. Wir reden uns selbst ein, dass wir ja doch nichts für sie tun können…Das sind nicht nur unzumutbare Zustände, sondern auch Zustände, die wir ändern müssen und sogar können. Gott hat dieser Generation, unserer Generation alles Nötige gegeben, um etwas gegen das Leid dieser Menschen zu tun. Natürlich kannst du nicht allen Straßenkindern helfen, du kannst nicht alle satt machen oder allen ein besseres Leben ermöglichen. Aber du kannst EINEM Kind helfen. Und für dieses eine Kind macht es einen gewaltigen Unterschied. Für dieses Kind kannst du heute zum Wunder werden. Wir leben heute. Wir haben die Möglichkeit, in schwierigen Zeiten viel zu bewegen.

Es ist so egoistisch zu denken, dass DU nichts tun kannst!

Ich will dich ermutigen, aus deiner Komfort-Zone herauszutreten und aktiv zu werden. Das ist das, was ich gemacht habe, und ich kann sagen, es hat sich sowas von gelohnt!! Weil es Personen gab, die aus ihrer Komfort-Zone herausgetreten sind und denen diese Kinder nicht egal sind, können Kinder wie Marie und Josh jetzt zur Schule gehen. Weil es Personen gab, die es „gejuckt“ hat, wie es diesen Kindern geht, hat sich ihr Leben verändert.

Und noch was: Geben macht so viel glücklicher als Nehmen! Try it!

O N L Y  L O V E  C A N  C H A N G E  T H I S  W O R L D !

Nur Liebe kann diese Welt verändern. Und diese Liebe hat einen Namen: Jesus. Und ER lebt in uns. In jedem, der Ihm sein Leben anvertraut hat. Jesus ist bereit, diese Welt durch uns zu verändern, wenn wir bereit sind, uns von ihm gebrauchen zu lassen. Die Frage ist: Bist du bereit?

#LOVE. Diese Kinder brauchen Liebe- mehr als alles andere. Ihre Umstände, ihr Hunger, ihre Not ist echt krass, aber noch viel krasser ist ihr Hunger nach Liebe. Bist du bereit ein Kanal der Liebe Gottes für diese Kinder zu sein?

#EMBRACE. Das erste was Straßenkinder wollen, wenn du sie triffst, ist eine Umarmung. Weil es oft niemanden in ihrem Leben gibt, der sie einfach mal in den Arm nimmt.

#NOTICE. Diese Kinder müssen bemerkt werden. Wir können nicht einfach so tun, als ob uns das alles nichts angeht. Nehmen wir sie wirklich war? Realisieren wir wirklich, was Armut eigentlich bedeutet und was das für diese Kinder bedeutet?

#CARE. They are worth that YOU care! Sie sind es wert, dass uns ihre Umstände nicht egal sind. Sie sind es wert, dass sie für jemanden, für DICH?, wichtig sind. Für Gott sind sie unglaublich wichtig- damit auch für dich?

#PROTECT. Durch das, was wir für diese Kinder tun, können wir sie davor schützen, im Slum oder auf der Straße aufzuwachsen, das ständige Gefühl von Hunger und Ablehnung zu haben und davor, noch einen weiteren Tag ausgenutzt oder missbraucht zu werden. Sie brauchen Schutz, weil sie sich selbst oft nicht schützen können. Schutz, vor dem, was nie wieder gutzumachen ist.

#DREAM. Zu träumen ist ein Zeichen dafür, dass man noch Hoffnung hat. Doch viele Kinder, die auf der Straße oder im Slum leben, sehen keinen Ausweg aus ihrer Situation. Viele haben es „verlernt“ zu träumen und an ihre Zukunft zu glauben. Aber in diesen Kindern steckt so viel Potential, so viel Begabung und Talent. Ich bin überzeugt, dass Gott Unglaubliches mit ihnen vorhat. Wir können ihnen helfen, wieder anfangen zu träumen und diese Träume auch zu verwirklichen.

#CHANGE. Durch unser Leben können wir die Zukunft dieser Kinder verändern. Du kannst einen Unterschied machen. Du kannst heute etwas für sie verändern. Du kannst heute für diese Kinder zum Wunder werden. Dein Beitrag zählt, um den Lauf ihrer Geschichte zu ändern. Make a change!

#FIGHT. Im Kampf gegen Hunger sind diese Kinder auf sich alleine gestellt. Wir können aufstehen und für sie kämpfen. Kämpfen für ihr Recht auf Leben. Kämpfen für Gerechtigkeit. Because they are worth the fight.

YOUR LIFE IS IMPORTANT TO BRING HOPE TO THEIR HEARTS!

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