Was ist Realität?

7:00 Uhr. Ich wache auf. In meinem eigenen Zimmer. In einem bequemen Bett. Ich laufe zu meinem Kleiderschrank und stelle mich der Herausforderung, unter den über 20 T-Shirts auszusuchen, welches ich denn heute anziehen möchte. Dann stelle ich mich unter die heiße Dusche, bevor ich in die Küche gehe um mir mein Frühstück zu machen: Müsli mit frischem Obst, Körnern und dazu ein Glas Multivitaminsaft. Das ist mein Alltag. So sieht mein Leben hier in Deutschland aus. Es ist vollkommen normal für mich. Genauso war es schon immer. Daran ist nichts Besonderes. Für mich.

Aber dass sich Millionen von Menschen das Leben, das ich führe nicht einmal vorstellen und wenn dann überhaupt nur davon träumen können, kommt mir oft gar nicht in den Sinn. Beziehungsweise verdränge ich es. Gekonnt. Denn Armut habe ich in meinem Leben eigentlich ja schon öfter gesehen. Extreme Armut. Und trotzdem “vergesse” ich immer wieder viel zu schnell, wie sehr sich das Leben dieser Menschen von meinem unterscheidet.

Sie wachen auf und fragen sich, ob sie heute überhaupt genug Geld haben, um etwas zu Frühstücken oder ob sie nicht einfach bis zum Mittagessen warten sollen. Auszusuchen, was sie anziehen sollen erweist sich für sie weniger herausfordernd, denn die Auswahl fällt deutlich geringer aus als bei mir. Fließendes Wasser gibt es nicht und warmes schon dreimal nicht. Das Wasser wird aus dem Brunnen geschöpft und geduscht wird dann mit kleinen Schöpfeimern.

Sie waschen ihre Kleidung mühevoll mit ihren Händen. Ich werfe meine Klamotten einfach nur in die Waschmaschine. Sie können teilweise nicht in die Schule gehen, weil sie das Schulgeld nicht bezahlen können. Ich durfte 13 Jahre kostenlose Schulbildung genießen. Sie können nicht davon träumen, was sie werden wollen, wenn sie groß sind, denn sie müssen froh sein, wenn sie überhaupt irgendwie Geld verdienen und sich über Wasser halten können. Mir hingegen stehen alle Möglichkeiten offen.

Millionen von Menschen leben weit von dem entfernt, was für uns völlig normal und selbstverständlich ist. Sie leben in einer anderen Realität. Oder vielleicht sollte ich eher sagen: Wir leben in einer anderen Realität. Eine Realität die nur für einen kleinen Prozentteil dieser Welt existiert.

Nur weil andere nicht haben, was wir haben müssen wir Luxus nicht vollkommen verdammen und ablehnen. Es bringt nichts, uns schlecht zu fühlen, weil wir auf der anderen Seite der Welt geboren wurden. Aber: Sehen wir denn überhaupt, was wir alles haben oder ist es für uns total selbstverständlich? Können wir wirklich dankbar dafür sein- jeden Tag? Es ist traurig, wenn wir denken wir hätten zu wenig und sich unser Leben darauf ausrichtet, immer noch mehr zu bekommen anstatt mal unsere Augen aufzumachen für die eigentliche REALITÄT der meisten Menschen in dieser Welt.

Und wenn wir anfangen, diese Realität zu sehen, lernen wir DANKBARKEIT. Denn FAMILIE. FREUNDE. ESSEN. FRISCHES TRINKWASSER. EIN ZUHAUSE. HOFFNUNG. PERSPEKTIVE. BILDUNG. GELIEBT ZU WERDEN sind nur ein paar Dinge, die NICHT selbstverständlich sind. Es sind unbegreifliche Geschenke, die ich lernen will, wertzuschätzen- jeden Tag.

 

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STRAßENKINDER?

-TALENT-

Talent

-CREATIVITY-

creativity

-FREEDOM-

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–DETERMINATION–

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-EXCITEMENT-

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-POTENTIAL-

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-DREAMS-

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-HOPE-

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-FRIENDSHIP-

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-BEAUTY-

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 -VISION-

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-ENDURANCE-

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-DIGNITY-

dignity

 

 

 

Momente der Großzügigkeit

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Wie mir ein 7 und ein 11-jähriges Mädchen beibrachten, was Großzügigkeit eigentlich bedeutet.

Philippinen. Das kleinste und ebenso jüngste unserer Mädels im Kinderheim war 7 Jahre alt und die Großzügigkeit in Person. Sie ist direkt auf der Straße aufgewachsen und sie hatte nichts, absolut nichts. Jetzt, wo sie im Kinderheim ist, teilt sie immer ihren Snack- Kekse, Chips und sogar Schokolade. Auch wenn man das nicht annehmen will, lässt sie sich nicht davon abbringen. Ja, sie besteht geradezu darauf, teilen zu dürfen. Eines Abends hat sie mir sogar ein Geschenk gemacht: Sie hat ein bisschen Waschpulver, ein paar Perlen und andere Kleinigkeiten in ein Blockpapier gewickelt und mir geschenkt. Sie hat eigentlich nichts und hat trotzdem etwas gegeben.

Deutschland. Am Samstag erzähle ich einem 11-jährigen Flüchtlingsmädchen von den Philippinen und zeige ihr ein paar Bilder. Ich erkläre ihr, dass dort Kinder auf der Straße leben und dass es dort viele Babies gibt, die keine Mama haben, die sich um sie kümmert, die nicht genug zu essen haben und die oft auch nichts zum Anziehen haben. Daraufhin kramt sie kurzerhand die Babyklamotten ihrer Puppe heraus und gibt sie mir: ein Kleidchen, Hosen, Leggins, T-shirts- alles was sie finden kann. Ich solle es den Babies auf den Philippinen mitbringen, wenn ich das nächste Mal dort hingehe.

Die Gesten dieser beiden Mädchen haben mich sehr berührt. Das ist echte Großzügigkeit: zu geben, auch wenn man eigentlich nichts hat.

WAS KANNST DU HEUTE GEBEN?

Wenn diese beiden Mädels etwas geben konnten, dann hast auch DU  viel zu geben: Zeit, Geld, Materielles, Talente, Fähigkeiten, ein offenes Ohr,…Aber wenn du gibst, dann gib fröhlich und von Herzen- ganz so wie diese beide Mädchen.

 

Take your place

“Freely we’ve received, now freely we will give.
We must go, live to feed the hungry, stand beside the broken.
We must go, stepping forward, keep us from just singing, move us into action. We must go.                                                Fill us out and send us out. ”  
                                                   -God of justice. Tim Hughes-
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Ich laufe durch die Straßen und sehe Menschen die wirklich dort leben. Ich spiele mit Kindern und sehe die tiefen Verletzungen in ihren Herzen. Ich höre Geschichten, die ich mir nicht ausmalen will. Ich sehe Menschen- egal wo- die auf der Suche sind. Auf der Suche nach dem Gott, der in mir und in dir lebt.
Es muss noch so viel mehr getan werden. Millionen Kids brauchen noch so viel mehr Annahme, Liebe, Wertschätzung und Fürsorge. Und da draußen warten noch so viel mehr Menschen auf Hoffnung, auf Liebe und Licht.

Es braucht noch so viel mehr Menschen, die ihren Platz einnehmen und den Auftrag ausführen, den Gott ihnen gegeben hat. Egal was es ist, ob deine Zeit, dein Geld, deine Energie, deine Gaben, deine Fähigkeiten, dein Gebet, deine Ermutigung, deine Stimme- DEIN Beitrag zählt! DU wirst gebraucht!

Mach die Augen auf und schau, wo Gott dich gebrauchen will, genau an dem Ort, wo du gerade bist. In deinem Umfeld gibt es Menschen die dich brauchen und denen Gott durch dich begegnen will.

Es ist so wichtig, dass gerade in krassen Zeiten wie diesen jeder Christ seinen Platz einnimmt. Wenn jeder Einzelne von uns seinen Platz einnimmt tragen wir zu etwas unvorstellbar Großem bei und sind Teil von Gottes unfassbarem Plan. So bauen wir-wo auch immer wir gerade sind- gemeinsam das Reich Gottes. Gottes Reich hängt davon ab, dass jeder Einzelne seinen Platz einnimmt und voll ausfüllt, sich nicht von Zweifeln abbringen oder  von Angst bestimmen lässt, sondern von Liebe, dass jeder kühn den Auftrag ausführt, den Gott ihn gegeben hat, dass wir Visionen haben und darin mutig sind, dass wir Träumen Platz in unseren Herzen geben und uns selbst erlauben zu fliegen.

Gottes Reich hängt davon ab, dass jedes einzenle seiner Kinder seinen Platz einnimmt- genau an dem Ort, an den Gott uns gerade hingestellt hat.

Warte nicht länger darauf, dass du einen ganz speziellen Auftrag von Gott bekommst. Du hast schon längst einen Auftrag (Matthäus 28:19-20)!  Frage dich: Was kann ich HEUTE tun?

Nimmst du deinen Platz ein- da wo du gerade bist?

Eins ist klar: Es gibt noch so viel mehr zu tun. Was will Gott durch dich tun?

 

 

 

 

 

 

25×25

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Christ for Asia International is an organization that works for street children in the Philippines. Only in Cebu City there are about 15.000 children living at the streets. Their lives are marked by hopelessness, brokenness, perspectivelessness. They are being robbed of their dignity daily, their rights are being violated and their value is being taken away.

But much worse than having a broken heart, much worse than facing so much pain and hurt, much worse than being at the streets and having no place to sleep, is the feeling that just no one cares. 

However, bible tells us that GOD CARES- do you?

But what can we do? Facing such pain and poverty, everything we do seems to be a trop in the bucket. But every trop makes a difference. Cause for one child it means to get full, it means hope, it means future, it means love, it means life, it means the world.

Did you ever watch the huge circles one little stone makes when it is thrown into the water? Incredible yeah, but this is reality. That’s exactly how God’s kingdom works and operates. When God uses you to transform one life, he uses this person to transform another life. And this chain goes on and on and on. This is exactly God’s “mission strategy”. Transformed hearts are becoming transformers. It’s your story too. And this story never ends.

Take one step. And then the next step. And then one step after another. Don’t you ever believe God couldn’t use you!

In Cebu City Christ for Asia runs two children homes where street children find a HOME and a FAMILY,  a own school to enable children from the slums to get out of the poverty circle through education, and makes feedings for street children to not only fill their physical hunger but also to at least partly fill their hunger for love and acceptance.

Since 25 years now CFAI does this incredible work. And you can be part of it. Just check out this link and join the 25×25 fundraising campaign. I’m looking for 25 friends who donate 25€ to CFAI.

Just as this stone that is thrown into the water and makes wide circles, God maybe wants to use YOU today to give a small part for something big!

If you have any questions, do not hesitate to contact me.


Christ for Asia International ist eine Organisation die sich für Straßenkinder auf den Philippinen einsetzt. Allein in Cebu City leben ca. 15.000 Kinder auf der Straße. Ihr Leben ist geprägt von Hoffnungslosigkeit, Zerbrochenheit, Perspektivlosigkeit. Ihre Würde wird ihnen täglich geraubt, ihr Recht verletzt und ihr Wert genommen.

Aber noch viel schlimmer, als ein zerbrochenes Herz zu haben, noch viel schlimmer als so viel Leid und Schmerz durchzumachen, noch viel schlimmer als auf der Straße zu leben und keinen Platz zum Schlafen zu haben ist das Gefühl, dass es einfach niemanden kümmert.  

Doch die Bibel sagt uns ganz klar, dass es Gott nicht egal ist- was ist mit dir?

Aber was können wir tun? Im Angesicht von so viel Leid und Armut kommt uns alles, was wir tun wie ein Tropfen auf den heißen Stein vor. Aber jeder Tropfen macht einen Unterschied. Denn für ein Kind bedeutet es satt zu werden, bedeutet es Hoffnung, bedeutet es Zukunft, bedeutet es Liebe, bedeutet es Leben, bedeutet es die Welt.

Hast du schon einmal beobachtet, wie ein  kleiner Stein der ins Wasser geworfen wird weite Kreise zieht? Unglaublich, aber das ist Realität. Das ist wie Gottes Reich funktioniert. Denn wenn Gott dich gebraucht, ein Leben zu verändern, gebraucht er diese Person um das Leben von jemand anderem zu verändern. Und diese Kette geht immer und immer weiter. Genau das ist Gottes “Missionstrategie”. Veränderte Herzen werden zu Veränderern. Das ist auch deine Geschichte und diese Geschichte hört nie auf. 

Mach einen Schritt. Und dann noch einen. Und dann einen Schritt nach dem anderen. Glaube niemals, dass Gott dich nicht gebrauchen könnte.

Christ for Asia hat in Cebu City unter anderem 2 Kinderheime, in denen Straßenkinder ein ZUHAUSE und eine FAMILIE finden, eine eigene Schule um Kindern aus dem Slum durch Bildung zu ermöglichen, aus dem Armutskreislauf auszubrechen, und macht Essensausgaben an Straßenkinder, nicht nur um den physischen Hunger zu stillen, sondern auch zumindest zum Teil ihr Hunger nach Liebe und Anerkennung zu stillen.

Seit 25 Jahren macht CFAI nun so eine wertvolle Arbeit. Und du kannst Teil davon sein. Wenn du Interesse hast, klicke einfach auf diesen Link und mach mit bei der 25×25 Spendenaktion. Ich suche 25 Freunde, die 25€ für CFAI spenden. 

Genau wie dieser Stein der ins Wasser geworfen wird und weite Kreise zieht, will Gott vielleicht DICH gebrauchen um einen kleinen Teil zu etwas Großem beizutragen?!

 

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To bring hope to their hearts

Ich laufe durch die Straßen Cebu Citys. Die Stadt ist laut, heiß und voll. An den Straßenecken verkaufen Kinder Zigaretten. Ich sehe Jugendliche, die auf einem Stück Pappe schlafen. Dreckige, hungrige und verwahrloste Straßenkinder. Zwei Jungs, die uns im Jeepney etwas vorsingen und um Geld betteln.

Ich besuche zwei Kinder, die ich kennengelernt habe Zuhause. Sie leben im Slum. Das Abwasser läuft zwischen den „Häusern“ durch, überall liegt Müll herum, es stinkt erbärmlich. Nach ein paar Minuten durch enge Gassen, vorbei an den Müllhaufen, sind wir bei ihrem „Haus“ angelangt. Marie und Josh wohnen hinter dem grünen Vorhang. Das nennen sie ihr Zuhause, das nennen sie ihr „Haus“. Es ist nicht einmal so groß wie ein Viertel meines Zimmers.

Marie ist 10 Jahre alt und hat ein wahnsinniges strahlendes Lächeln. Wirklich, wenn SIE lächelt, dann geht die Sonne auf! Sie lebt zusammen mit ihrer Familie hinter dem grünen Vorhang. Marie und ihr großer Bruder Josh haben durch Christ for Asia (http://christforasia.info/) die Möglichkeit, zur Schule zu gehen. Josh liebt es zur Schule zu gehen. Er möchte später selbst mal Lehrer werden. Und obwohl gerade Ferien sind, trägt er seine Schulhefte mit sich herum. Er freut sich schon jetzt auf Juni, wenn die Schule wieder anfängt.

Extreme Armut nennt man das. Armut, die man nicht erwartet, wenn man diese Kinder so lachen sieht. Aber das ist der Ort, den sie ihr Zuhause nennen. It’s called SLUM!

S T R A ß E N K I N D E R

HOFFNUNG ist ein Fremdwort für 120 Millionen Kinder, die die Straßen dieser Welt ihr Z u h a u s e nennen. Auf den Philippinen leben etwa 1,5 Millionen Straßenkinder- die größte Anzahl in ganz Südostasien.

Wenn du für jede Sekunde ein Straßenkind zählst, dann wären es 60 pro Minute und 3600 in einer Stunde. In 24 Stunden kämst du auf 86.400. Gut 23 Tage würdest du für 2 Millionen benötigen. Um alle 120 Millionen Straßenkinder weltweit (laut unicef-Schätzungen) zu zählen, wärst du etwa 1389 Tage beschäftigt oder 3 Jahre und knapp 10 Monate.

G O T T A  G E T  U P !

Was können wir tun? Angesichts so viel Leid, so viel Not, so vieler Straßenkinder kommt uns vielleicht alles, was wir tun wie ein Tropfen auf den heißen Stein vor. Aber für EIN Kind, dem du hilfst, das du unterstützt, bedeutet es Hoffnung, bedeutet es Zukunft, bedeutet es Liebe, bedeutet es Leben. Für DIESES Kind bedeutet es die Welt.

Die Kinder sind nicht das Problem. Das Problem ist die Gesellschaft, der sie egal sind.

Das Problem ist, dass es in unserer Gesellschaft akzeptiert wird. Wir nehmen es einfach so hin, dass Kinder auf der Straße leben, dass sie verhungern, dass sie ausgenutzt werden, dass sie in extremer Armut leben. Wir reden uns selbst ein, dass wir ja doch nichts für sie tun können…Das sind nicht nur unzumutbare Zustände, sondern auch Zustände, die wir ändern müssen und sogar können. Gott hat dieser Generation, unserer Generation alles Nötige gegeben, um etwas gegen das Leid dieser Menschen zu tun. Natürlich kannst du nicht allen Straßenkindern helfen, du kannst nicht alle satt machen oder allen ein besseres Leben ermöglichen. Aber du kannst EINEM Kind helfen. Und für dieses eine Kind macht es einen gewaltigen Unterschied. Für dieses Kind kannst du heute zum Wunder werden. Wir leben heute. Wir haben die Möglichkeit, in schwierigen Zeiten viel zu bewegen.

Es ist so egoistisch zu denken, dass DU nichts tun kannst!

Ich will dich ermutigen, aus deiner Komfort-Zone herauszutreten und aktiv zu werden. Das ist das, was ich gemacht habe, und ich kann sagen, es hat sich sowas von gelohnt!! Weil es Personen gab, die aus ihrer Komfort-Zone herausgetreten sind und denen diese Kinder nicht egal sind, können Kinder wie Marie und Josh jetzt zur Schule gehen. Weil es Personen gab, die es „gejuckt“ hat, wie es diesen Kindern geht, hat sich ihr Leben verändert.

Und noch was: Geben macht so viel glücklicher als Nehmen! Try it!

O N L Y  L O V E  C A N  C H A N G E  T H I S  W O R L D !

Nur Liebe kann diese Welt verändern. Und diese Liebe hat einen Namen: Jesus. Und ER lebt in uns. In jedem, der Ihm sein Leben anvertraut hat. Jesus ist bereit, diese Welt durch uns zu verändern, wenn wir bereit sind, uns von ihm gebrauchen zu lassen. Die Frage ist: Bist du bereit?

#LOVE. Diese Kinder brauchen Liebe- mehr als alles andere. Ihre Umstände, ihr Hunger, ihre Not ist echt krass, aber noch viel krasser ist ihr Hunger nach Liebe. Bist du bereit ein Kanal der Liebe Gottes für diese Kinder zu sein?

#EMBRACE. Das erste was Straßenkinder wollen, wenn du sie triffst, ist eine Umarmung. Weil es oft niemanden in ihrem Leben gibt, der sie einfach mal in den Arm nimmt.

#NOTICE. Diese Kinder müssen bemerkt werden. Wir können nicht einfach so tun, als ob uns das alles nichts angeht. Nehmen wir sie wirklich war? Realisieren wir wirklich, was Armut eigentlich bedeutet und was das für diese Kinder bedeutet?

#CARE. They are worth that YOU care! Sie sind es wert, dass uns ihre Umstände nicht egal sind. Sie sind es wert, dass sie für jemanden, für DICH?, wichtig sind. Für Gott sind sie unglaublich wichtig- damit auch für dich?

#PROTECT. Durch das, was wir für diese Kinder tun, können wir sie davor schützen, im Slum oder auf der Straße aufzuwachsen, das ständige Gefühl von Hunger und Ablehnung zu haben und davor, noch einen weiteren Tag ausgenutzt oder missbraucht zu werden. Sie brauchen Schutz, weil sie sich selbst oft nicht schützen können. Schutz, vor dem, was nie wieder gutzumachen ist.

#DREAM. Zu träumen ist ein Zeichen dafür, dass man noch Hoffnung hat. Doch viele Kinder, die auf der Straße oder im Slum leben, sehen keinen Ausweg aus ihrer Situation. Viele haben es „verlernt“ zu träumen und an ihre Zukunft zu glauben. Aber in diesen Kindern steckt so viel Potential, so viel Begabung und Talent. Ich bin überzeugt, dass Gott Unglaubliches mit ihnen vorhat. Wir können ihnen helfen, wieder anfangen zu träumen und diese Träume auch zu verwirklichen.

#CHANGE. Durch unser Leben können wir die Zukunft dieser Kinder verändern. Du kannst einen Unterschied machen. Du kannst heute etwas für sie verändern. Du kannst heute für diese Kinder zum Wunder werden. Dein Beitrag zählt, um den Lauf ihrer Geschichte zu ändern. Make a change!

#FIGHT. Im Kampf gegen Hunger sind diese Kinder auf sich alleine gestellt. Wir können aufstehen und für sie kämpfen. Kämpfen für ihr Recht auf Leben. Kämpfen für Gerechtigkeit. Because they are worth the fight.

YOUR LIFE IS IMPORTANT TO BRING HOPE TO THEIR HEARTS!

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Armut- mehrere Millionen Gründe, etwas zu tun

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#3 Wochen Philippinen#3 Wochen in Gottes Herzensanliegen # 3 Wochen Liebe verschenken

Ich war gerade mit einem Team von insgesamt 20 Deutschen für drei Wochen auf einem Missionseinsatz auf den Philippinen. Wir sind dort in eine andere Welt eingetaucht. Und damit meine ich in eine komplett andere Welt. Was wir dort gesehen haben, konnten wir uns nicht vorstellen. Aber Liebe ist eine Sprache, die überall auf der Welt verstanden wird. Und genau das haben wir dort getan. Wir haben Liebe und Hoffnung verschenkt, mit Straßenkindern zusammengearbeitet, bei Essensausgaben (=Feedings) mitgeholfen und dadurch versucht ein kleines Stück der absoluten Armut auf dieser Welt zu lindern,

Ein paar Fakten

Auf den Philippinen gibt es ca. 1,5 Mio. Straßenkinder. Wenn wir für jede Sekunde ein Straßenkind zählen, dann wären das 60 pro Minute und 3600 in einer Stunde. In 24 Stunden kommen wir auf 86400. Gut 23 Tage würden wir für 2 Mio. benötigen. Um alle 100 Mio. Straßenkinder weltweit zu zählen, wären wir 1157 Tage beschäftigt oder auch 3 Jahre und 2 Monate.

Das Problem der Armut ist wirklich nicht leicht. Es gibt einfach keine einfachen Lösungen. Aber es gibt sie. Lösungen. Lösungen, die Gott bereithält. Und wir sind diejenigen, die sie umsetzen können und sollen.

Weißt du eigentlich, was du hast?

Wenn du Essen im Kühlschrank, ein Dach über dem Kopf und ein Bett hast, bist du reicher als 75% dieser Welt. Wenn du ein eigenes Konto bei einer Bank hast, gehörst du zu den 8% der Reichen dieser Welt. Wenn du heute Morgen gesund aufgewacht bist, geht es dir besser als der einen Million Menschen, die diese Woche nicht überleben werden. Wenn du heute Morgen zur Schule gegangen bist, kannst du froh sein, denn 121 Millionen Kinder haben nicht die Chance zu lernen. Wenn du nie die Gefahr eines Krieges, der Einsamkeit einer Gefangenschaft, den Schmerz von Folterung oder das Elend von Hunger erlebt hast, geht es dir besser als 500 Millionen anderer Menschen dieser Erde. Wenn du immer frisches Trinkwasser zur Verfügung hast, geht es dir besser als 1 Milliarde Menschen in den Entwicklungsländern. Wenn du diese Zeilen lesen kannst, kannst du dich glücklich schätzen, denn über 2 Milliarden Menschen können es nicht.

Gott hat dieser Generation, unserer Generation alles Nötige gegeben, um etwas gegen das Leid dieser Menschen zu tun. Wir leben heute. Wir können heute einen Unterschied machen im Leben dieser Kinder. Du kannst heute ein Wunder werden für eines dieser Kinder! Gott verändert die Welt mit Leuten wie dir. Lass nicht zu, dass all das Leid, die Not von hungernden Kindern, die Armut einfach so an dir abprallen. Lass zu, dass es dein Herz erweicht und dass Mitgefühl dich zu Höchstleistung antreibt. Hab Mut, hinzusehen.

Don’t close your eyes

Die Not dieser Menschen, die Armut auf der ganzen Welt, die geht uns alle was an. Wir sollten nicht zulassen dass uns die riesigen Zahlen über Armut einfach kalt lassen.

Die größte Gefahr besteht darin, dass wir unsere Augen vor dieser Armut verschließen. Nicht nur unsere Augen, sondern auch unsere Herzen, unsere Hände, unsere Ohren. Das ist so viel einfacher als hinzuschauen- mitten in die großen braunen Augen eines Kindes im Slum.

Wenn wir einen Unterschied auf dieser Welt und im Leben dieser Kinder machen wollen, dann müssen wir anfangen, wirklich hinzusehen. Wir müssen die Nöte wahrnehmen und zulassen, dass Gott unser Herz dafür berührt. Wenn wir, die wir eigentlich ja alle Mittel haben, um etwas gegen Armut zu tun, anfangen hinzuschauen, dann wird sich etwas im Leben dieser Kinder verändern, weil uns das, was wir sehen, nicht mehr kalt lässt.

Verpasse es nicht DEINEN Teil beizutragen, um diese Welt ein ganz klein wenig besser zu machen. Don’t close your eyes.

So, als würden wir es für Jesus tun

„Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durstig und ihr gabt mir zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr habt mich in euer Haus eingeladen. Ich war nackt, und ihr habt mich gekleidet. Ich war krank, und ihr habt mich gepflegt. Ich war im Gefängnis und ihr habt mich besucht.

Ich versichere euch: Was ihr für einen der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!

Was ihr bei einem der Geringsten meiner Brüder und Schwestern unterlassen habt, das habt ihr an mir unterlassen.“ -Jesus- (Matthäus 25,35-36, 40+45)

Wenn wir den Straßenkindern auf den Philippinen etwas zu essen geben, dann ist das für Jesus so, als würden wir ihm was zu essen geben. Wenn wir Kinder im Waisenheim in Ruanda besuchen, dann ist das für Jesus so, als würden wir ihn selbst besuchen. Wenn wir Menschen umarmen, die keine Hoffnung mehr haben, dann ist das für Jesus so, als ob wir ihn umarmen. Alles was wir für Notleidende tun ist für Jesus so, als würden wir es für ihn persönlich tun. Jede kleine Geste bedeutet ihm unendlich viel. Weil für ihn diese Menschen wichtig sind. Das hat er unmissverständlich klar gemacht. Die Bibel ist voll mit Versen über Armut, Reichtum, Gerechtigkeit und Unterdrückung. Wer die Sorge um die Armen aus der Bibel herausschneidet, der schneidet ihr das Herz heraus. Deshalb zählt für Jesus, alles, was wir für diese Menschen tun. Wenn wir Notleidenden helfen, helfen wir Jesus.

Es geht um das Kleine

Wenn man mitten im Slum steht, umringt von Straßenkindern, dann hat man das Gefühl, ihnen gar nicht genug geben zu können. Die Armut ist so groß und die Verhältnisse so erschütternd, dass man denkt, alles was man tut ist wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

Wir fragen uns vielleicht oft: „Was bringen die paar Euros, die ich spende, wenn die Armut auf dieser Welt so unendlich groß ist?“

Nichts, was wir in diese Kinder investieren ist vergeblich. Ich bin überzeugt, dass jede Umarmung, die wir verteilt haben, jedes Lächeln, das wir gelächelt haben, jedes Wort, das wir gesagt haben, jedes Gebet, das wir gebetet haben und jedes Essen, das wir ausgegeben haben für diese Kinder einen Unterschied gemacht hat. Für uns ist das vielleicht nichts Großes, aber für diese Kinder bedeutet es die Welt.

Oft ist gerade das ganz Kleine das ganz Große. Und so ist es auch mit jedem Euro, den wir spenden. Er macht einen Unterschied. Und egal, ob es um dein Geld, deine Talente oder deine Zeit geht: Du hast viel mehr zu geben, als du denkst!

Niemand kann alles tun, aber jeder kann etwas tun. Du kannst nicht alle Probleme dieser Welt lösen und du kannst auch nicht alle Straßenkinder satt machen. Aber du kannst deinen Teil dazu beitragen, dass es zumindest für eines dieser Kinder Hoffnung gibt.

Es ist hammer zu sehen, wie das Geld, das man spendet, auch wirklich ankommt. Wie es in die Straßenkinder investiert wird und ihnen Zukunft und Hoffnung gibt. Und wenn ich sehe, was aus ehemaligen Straßenkindern geworden ist, und was für beeindruckende Persönlichkeiten sie jetzt sind, dann bleibt mir die Spucke weg. Wenn ich sehe, wie ein Kind beim Feeding strahlt, wenn es etwas zu essen bekommt, dann weiß ich, dass sich jeder einzelne Cent, den ich spende sowas von lohnt.

Jeder einzelne kann etwas gegen Armut tun. Es gibt keine Ausreden, nicht zu helfen.

Dort wo die Menschen leben

An diesen Plätzen stinkt es so sehr, dass es einem schlecht wird. An diesen Plätzen ist es so dreckig, dass man sich fragt, warum hier Kinder spielen. An diesen Plätzen ist es so dunkel, dass man den Dreck schon fast nicht mehr sieht. An diesen Plätzen ist es so hoffnungslos, dass man sich wundert, wie hier Kinder lachen können. Und an diesen Plätzen ist es so aussichtslos, dass man es nicht fassen kann, dass hier Menschen leben, Kinder aufwachsen und Babys geboren werden.

Wir fahren mit dem Jeepney( das ist eine Art Kleinbus, Hauptfortbewegungsmittel auf den Philippinen) zu einem der Feedingplätze. Ich bin noch nicht einmal ganz ausgestiegen, da nimmt mich schon ein 9-jähriges Mädchen in Beschlag und lässt mich den ganzen Abend kaum mehr los. Ihre kurzen schwarzen Haare sind verstrubbelt, ihr dreckiges, stinkendes T-Shirt klebt an mir, ihre großen braunen Augen schauen mich an und sie fängt an zu lachen. Ich hab noch nie so ein tiefes, ehrliches Lachen inmitten solcher Umstände gesehen. Und ich werde es nie vergessen.

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Es gibt mehrere Millionen Gründe, etwas gegen Armut zu tun. Einer davon ist dieses 9-jährige Mädchen.

Ich sitze im Jeepney und fahre durch Cebu City. Die Stadt ist laut, heiß und voll. Wir sind unterwegs zu unserem ersten Einsatz im Slum. Als wir dort ankommen und durch das Slum laufen bin ich so so so geschockt und möchte am liebsten wegrennen und heulen. Wie können Menschen in so einer Armut leben? Was machen die Kinder in diesem Dreck? Meine Gefühle überschlagen sich. Ich bin traurig, sauer und wütend. Wie kann es sein, dass diese Kinder hier einfach nichts haben und ich mir Zuhause den Kopf darüber zerbreche, welches T-Shirt ich heute anziehen soll? Ich hätte genauso diejenige sein können, die in einem Pappkarton aufwächst. Diese Menschen sind doch mindestens genauso viel wert wie ich!

Ich weiß, dass Gott mit diesen Kindern weint. Er leidet mit ihnen. Und weil ER mit ihnen leidet, sollen auch wir mit ihnen leiden. Wir sind so gesegnet, damit wir für andere ein Segen sein können. Uns geht es so gut, damit wir genau diesen Kindern Gutes tun können. Das ist unsere Verantwortung und die gilt es wahrzunehmen!

Diese Menschen brauchen uns. Schau in die Augen eines Straßenkindes- entdeckst du das Potenzial, das dahintersteckt? Erkennst du Gottes Meisterwerk?

Was wir von ihnen lernen können

Es ist krass, dass diese Kinder so hungern müssen. Aber noch viel krasser ist ihr Hunger nach Liebe und Annahme. Es ist so erschütternd zu sehen, wie diese Menschen absolut nichts haben. Aber sie strahlen trotzdem.

Wie kann es sein, dass diese Menschen, die im Slum leben und eigentlich nichts haben, trotzdem glücklich sind? Und ich, die im puren Luxus aufgewachsen ist und alles hab was ich brauch, so oft unzufrieden bin?

Die Dankbarkeit dieser Menschen ist schon sehr beeindruckend und etwas, das wir von ihnen lernen können. Eine dankbare Lebenseinstellung macht glücklich. Sei dankbar für jede Kleinigkeit. Und fang heute damit an.

Du kannst heute etwas tun, das über dein Leben hinaus Bestand haben wird. Bist du bereit ein Wunder zu werden, für eines dieser Kinder?

Mehr Infos und Möglichkeiten zu Spenden unter:

http://www2.christforasia.info/