If you want love

“If you want love you gon’ have to go through the pain.”, singt NF in seinem Song „If you want love“.  Wenn du Liebe willst wirst du durch Schmerz gehen müssen.

 „Wahre Liebe beginnt da, wo sie uns etwas kostet.“, sagte schon Mutter Theresa.

Egal in welcher Form der Beziehung, Liebe bezahlt immer einen Preis. Warum tut es weh, Menschen zu vermissen? Weil wir sie lieben. Warum weinen wir wenn wir einen Menschen verlieren? Weil wir ihn lieben! Warum tut es weh, wenn Menschen uns verletzten? Weil wir sie lieben!

„Don’t love if you don’t wanna get hurt. “ Wir müssen uns entscheiden, ob wir wirklich lieben wollen. Liebe ist immer auch mit Schmerz verbunden. Wenn du dich entscheidest zu lieben, entscheidest du dich automatisch auch dazu, dich verletzlich zu machen. Die Menschen, die du am meisten liebst können dich auch am meisten verletzen. Die Menschen, die dir am meisten bedeuten, können dein Herz am meisten zerreißen.

Als ich sieben Monate auf den Philippinen verbracht habe, war es meine Aufgabe, ehemalige Straßenkinder zu lieben, wobei ich zum ersten Mal so richtig realisiert habe, wie wahr diese Aussage ist:

IF YOU WANT LOVE YOU GON‘ HAVE TO GO THROUGH THE PAIN.

Da einige Kinder erst neu ins Kinderheim gekommen waren, spiegelte ihr Verhalten noch stark die Straße wider auf der sie aufgewachsen waren. Sie hatten noch nicht gelernt Respekt zu haben und sich an die Regeln zu halten. Sie haben mich teilweise gezwickt oder nachgeäfft, manchmal ignoriert, angeschrien oder mich mit ihren Blicken getötet. Und trotzdem habe ich diese Kinder GELIEBT. Nicht für das, was sie tun sondern für das, wer sie sind:  unfassbar wertvolle Meisterwerke Gottes.

Heute kann ich sehen, dass diese Liebe, die durchgehalten und sie nicht aufgegeben hat, diese Liebe, die nicht aus mir selbst heraus kam, sondern die ihren Ursprung allein in Gottes Herzen hat, diese Kinder völlig verändert hat. Und ich kann sagen, dass es sich gelohnt hat zu lieben und dass es den Preis wert war, den es mich gekostet hat.

Nicht einmal die Beziehung zu Gott ist von diesem Preis ausgenommen. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr es mir manchmal weh tut, Gott zu lieben. Gott zu lieben, auch wenn er schweigt. Gott zu lieben, wenn er weit entfernt zu sein scheint. Gott zu lieben, auch wenn ich ihn nicht verstehe. Gott zu lieben, wenn mich das was er tut oder zulässt verletzt. Gott zu lieben, auch wenn ich nicht sehen kann, was er gerade tut. Gott zu lieben, wenn ich seinen perfekten Plan gerade absolut nicht erkennen kann.

Im Gegenzug kann es nicht nur wehtun, Gott zu lieben sondern auch von Gott geliebt zu werden. Ja, von Gott geliebt zu werden wird uns nicht nur glücklich machen, wird nicht nur unsere Wunden heilen, wird uns nicht nur einen unfassbaren Wert und Sinn im Leben geben, sondern es wird uns auch weh tun. Wie kann das sein? Die Bibel sagt, dass Gott seine Kinder erzieht: „Denn der HERR weist die zurecht, die er liebt.“ –Hebräer 12:6
Gott hat uns berufen, JESUS ähnlicher zu werden, IHM eines Tages gleich zu sein, was bedeuten soll, dass wir IHN eines Tages so widerspiegeln werden, wie ER wirklich ist (Römer 8:28+29). Wir sind wie Silber, das Gott im Feuer läutert. Silber wird so lange geläutert, bis es ganz rein ist und klar reflektiert. Genauso wird Gott nicht aufhören, das Feuer einzuheizen bis er nicht das perfekte Spiegelbild Jesu in uns sieht.

Und deshalb tut es weh, Jesus nachzufolgen. Und deshalb tut es weh, von Gott geliebt zu werden.

LIEBE ist nur echt, wenn sie dich etwas kostet. Nur wenn es nicht einfach ist, aber du trotzdem weiter liebst, beweist sich die Echtheit und Hingabe deiner Liebe. Echte Liebe geht über den Schmerz hinaus und schaut auf den Sieg, der noch kommt. Und dafür ist sie bereit, alles zu ertragen und durchs Feuer zu gehen.

Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie sehr es Jesus wehgetan hat, uns zu lieben. Was hat ihn diese Liebe gekostet? ER hat mit seinem eigenen Leben dafür bezahlt.

Aber diese Liebe ist es wert. Auch wenn sie wehtut.

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Liebe die sich verschenkt

„Was Liebe ist, haben wir an dem erkannt, was Jesus getan hat: Er hat sein Leben für uns hergegeben. Daher müssen auch wir bereit sein, unser Leben für unsere Geschwister herzugeben. Angenommen, jemand, der alles besitzt, was er zum Leben braucht, sieht seinen Bruder oder seine Schwester Not leiden. Wenn er sich ihnen nun verschließt und kein Erbarmen mit ihnen hat – wie kann da Gottes Liebe in ihm bleiben? Meine Kinder, unsere Liebe darf sich nicht in Worten und schönen Reden erschöpfen; sie muss sich durch unser Tun als echt und wahr erweisen.“ -1.Johannes 3:16-18-

Die Bibel sagt es ja eigentlich ziemlich klar. Sie bringt es gut auf den Punkt, was Gott unter Liebe versteht. Worauf warten wir also noch? Warum überlegen wir noch? Warum sitzen wir immernoch tatenlos in unseren bequemen Stühlen herum? Lieben wir Jesus? Ja. Behaupten wir zumindest. Besitzen wir mehr als wir zum Leben brauchen? Ich kann gar nicht zählen was ich alles besitze. Sehen wir Menschen in Not? Überall- wenn wir unsere Augen aufmachen.

Also lassen wir die Liebe in unseren Herzen zu Taten werden, die die Welt verändern. Lassen wir Liebe nicht nur Worte sein, sondern lassen wir sie leben indem wir geben, unsere Zeit einfach mal an andere verschenken, das teilen, was wir haben. Lassen wir unsere Liebe echt sein, indem wir unsere Augen nicht verschließen, wenn wir Not sehen. Verleihen wir unserer Liebe zu Jesus Ausdruck indem wir auf ein Stückchen Bequemlichkeit verzichten um uns an andere zu verschenken.

 

Lecrae

Lecrae ist ein US-amerikanischer Gospel Rapper. Seine Geschichte ist beeindruckend. Er hat so ziemlich alles durchgemacht, was ein Mensch je durchmachen kann. Er hatte mehr zu kämpfen als sich viele je vorstellen können. Und trotzdem hat er Jesus gefunden. Oder eher: Jesus hat ihn gefunden. Hier ist seine Geschichte.

Es ist eine Geschichte für die, die zu kämpfen haben. Die mit Vaterlosigkeit, Zerbrochenheit, Abhängigkeiten oder Schmerz konfrontiert sind. Für die, die dem Leben gegenüberstehen. Eine Geschichte, die erzählt wie Schönheit aus Asche entsteht.

 “Der Geist Gottes, des HERRN, ruht auf mir, denn der HERR hat mich gesalbt, um den Armen eine gute Botschaft zu verkünden. ER hat mich gesandt, um die zu heilen, die ein gebrochenes Herz haben und zu verkündigen, dass die Gefangenen freigelassen und die Gefesselten befreit werden.

ER hat mich gesandt, um es den Trauernden zu ermöglichen, dass ihnen ein Kopfschmuck anstelle von Asche, Freudenöl anstelle von Trauerkleidern, und Lobgesang anstelle eines betrübten Geistes gegeben werde.“ –Jesus- (Jesaja 61:1-3)

Tatsache ist: JESUS kam für die Verlorenen, die Zerbrochenen, die Gefangenen, die Sklaven, für die, die nicht alles auf die Reihe bekommen. Für Menschen wie du und ich. Für Menschen wie Lecrae.

START INS LEBEN

Als Lecrae zur Welt kam, war seine Mutter gerade mal 23 Jahre alt und hatte sich schon von seinem Vater getrennt. Sein Vater war alkohol-und drogenabhängig und wurde immer schnell aggressiv.

Lecrae wuchs also ohne Vater auf. Seine Mutter zog oft mit ihm um, er lebte in verschiedenen Städten und fühlte sich nirgends Zuhause, gewollt, angenommen oder akzeptiert. Er kämpfte mit seinem Selbstwert und seiner Identität. Schon als Kind war er überzeugt, dass seine Probleme und sein Schmerz nicht zählten, dass es niemanden interessierte.

Aufgrund der Leere in seinem Herzen, benahm sich Lecrae oft „daneben“. Durch die Abwesenheit seines Vaters war ein Loch in seinem Leben und in seinem Herzen. “Jedes Kind will und braucht einen Vater, und meiner wollte nichts mit mir zu tun haben.”

Weil seinem Vater Drogen wichtiger waren als sein eigener Sohn, kämpfte Lecrae ständig mit seinem Selbstwert und versuchte Anerkennung bei anderen zu finden. Lecrae sehnte sich nach Vorbildern, die ihn verstanden und immer bei ihm blieben. Vorbilder, die seine Sprache sprachen und ihm die Wahrheit über das Leben erzählten. Genau an diesem Punkt begann Hiphop die Leere zu füllen, die sein Vater hinterlassen hatte. Für Lecrae wurde Musik sein Alles. Es war sozusagen seine Rettung. Doch manche Probleme im Leben sitzen zu tief, als dass Musik sie überwinden könnte.

ZUHAUSE

Als der Freund seiner Mutter eines Tages Lecrae’s Nase blutig schlug und auch andere Familienglieder ihn immer wieder verprügelten, wenn er etwas falsch gemacht hatte, fing Lecrae an, oft von Zuhause wegzurennen.Aber wohin rennst du, wenn du keinen Ort hast, an den du gehen kannst? Zuhause ist der Ort, wo Kinder hingehen können wenn sie verletzt sind, Angst haben oder verwirrt sind. Aber ich hatte nirgends.“

Zu dieser Zeit wollte Lecrae auch von Gott nichts wissen. In einer Welt wie seiner- voller Traumatas und Zerbrochenheit- war Gott irrelevant. Lecrae glaubte nicht, dass Gott existierte, geschweige denn sich für Leute wie ihn interessierte.

„Ich wünschte ich hätte gewusst, dass ich immer noch wertvoll und liebenswürdig war. Ich wünschte ich hätte gewusst, dass meine Würde nicht von meinen Umständen bestimmt wurde, sondern noch vor meiner Geburt in mich hineingebrannt war. Das was mir passierte verletzte meine Würde, aber es konnte sie mir nicht nehmen.“

AUßENSEITER

Lecrae’s künstlerische Seite und sein Talent fürs Rappen wurde schon entdeckt als er noch in die Grundschule ging. Da er aber immer dazugehören wollte, gab er seine künstlerischen Begabungen irgendwann auf. Zu dieser Zeit ging er noch auf eine Highschool, auf der er in seinen künstlerischen Talenten gefördert wurde, aber weil er sich dort nicht wohlfühlte und lieber mit seinen Freunden zusammen auf eine normale Schule gehen wollte, überredete Lecrae seine Mutter, ihn auf eine andere Schule zu schicken. Von da an vebrachte Lecrae viel Zeit mit seinen Kumpels auf der Straße, sie randalierten oder trieben schlimmere Dinge. Zu diesem Zeitpunkt hatte Lecrae keine Ahnung, wer er war. Das Einzige was er wusste war, dass er nirgends reinpasste, nirgends dazugehörte.

Als er schließlich mit seiner Mutter nach Dallas zog, hatte er plötzlich keine dunkelhäutigen Menschen mehr um sich herum. Seine Einsamkeit, Depression und Verzweiflung wurden schlimmer. Seine Bemühungen, seinen Platz zu finden führten dazu, dass er sich nur noch mehr alleine fühlte.

Um seine Einsamkeit zu vertreiben, fing Lecrae an, mehr Weed zu rauchen und mehr Alkohol zu trinken. Er traf sich mit vielen Mädels und versuchte Erfüllung in Beziehungen und Sex zu finden.

HEUTE SCHWACH SEIN

Lecrae fing an, in verschiedenen Religionen Antworten zu suchen. Zuerst schien der Islam für ihn Sinn zu ergeben. Aber nach einem Monat gab er es auf, weil sein Stand vor Gott von seinen eigenen Bemühungen abhing und er sich sicher war, dass er da  nicht mithalten konnte.

Lecrae wurde immer verzweifelter. Eines Tages kletterte er auf das Dach seines Hauses und wollte sich mit einer Glasscherbe die Pulsadern aufritzen, um sich selbst umzubringen. „Ich dachte, wenn das schwach ist, dann werde ich heute schwach sein. Ich habe Löcher in Türen geschlagen, ich habe Menschen ins Gesicht geschlagen. Was kann ich sonst noch tun, um meine Frustration loszuwerden? Es fühlte sich so an, als ob jeder Atemzug den ich nahm verschwendet war und ich wollte keinen weiteren mehr tun.“

Aber als er die Glasscherbe an seinen Arm presste, hielt ihn etwas zurück- Hoffnung. Sie war ganz schwach, aber sie war da. Lecrae hatte Hoffnung, dass irgendjemand ihn eines Tages von all dem retten würde.

Als Lecrae auf dem Dach war, rief seine Mutter die Polizei, die ihn schließlich davon überzeugen konnte, herunterzukommen. Nachdem die Polizei wieder gegangen war, sagte seine Mutter zu ihm: „Nichts was ich tue funktioniert. Nichts hilft dir. Jetzt kann dir nur noch Gott helfen.“ Und sie gab ihm eine Bibel in die Hand. Aber Lecrae riss die Seiten aus der Bibel heraus. Er versuchte, das Einzige zu zerstören, das ihn hätte retten können.

WOHIN GEHST DU?

Eines Tages, als Lecrae 16 Jahre alt war, kam er wieder einmal betrunken nach Hause, als er auf seinen Stiefvater traf. Mitten in der Nacht redete sein Stiefvater mit ihm und sagte ihm sehr deutlich, dass aus ihm und seinem Leben nie etwas werden würde, wenn er so weiterleben würde. Das gab Lecrae zu denken und von diesem Tag an, fing er an sein Leben zu ändern: Er meldete sich fürs College an.

An einem Wochenende fuhr Lecrae auf eine christliche Konferenz mit einigen Kommilitonen. Dort erlebte er die Liebe, die Gott für ihn hatte und vertraute sein Leben Jesus an. „Ich musste nicht mehr versuchen das Loch zu füllen, das mein Vater hinterlassen hatte. Ich hatte nun einen himmlischen Vater.Zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich so etwas wie eine  Bestimmung und Identität.“

ALTE GEFANGENSCHAFT

Jedoch lief nicht alles glatt, nachdem er sein Leben Jesus übergeben hatte. “Alte Gewohnheiten sterben nur schwer und wenn du nicht aufpasst, kann die Person, die du vorher warst die Person überwinden, die du versuchst zu werden.”

“Eine Person kann in einem Augenblick aus der Gefangenschaft befreit werden, aber es dauert ein Leben lang um die Gefangenschaft von der Person zu befreien.”

Lecrae versuchte sich Gerechtigkeit zu verdienen. Er fühlte sich gut, wenn er viele christliche Dinge tat und er fühlte sich schlecht wenn er beispielsweise morgens keine „Stille Zeit“ gemacht hatte. Er ging auf keine Party mehr und brach allen Kontakt zu nichtchristlichen Freunden ab. Für mehrere Monate befand er sich auf einem geistlichen Hoch. Doch dann, eines Tages, ging Lecrae wieder auf eine Party. Von da an begann er ein Doppelleben zu führen. Je mehr er Party machte, desto mehr rannte er von Gott weg und desto leerer fühlte sich sein Leben an.

Schließlich brach er das College ab und geriet in mehr Probleme und Schwierigkeiten als je zuvor. Jedoch versuchte Gott seine Aufmerksamkeit zu bekommen. „Ich machte viele Fehler aber ich war nicht alleine. Gott hatte meine Fehler gesehen aber er hatte mich nicht darin sitzen oder alleine gelassen. Und trotzdem war ich nicht bereit mich ihm hinzugeben. Loszulassen. Die Kontrolle abzugeben. Ich wollte immer noch meinen eigenen Weg gehen. Ich wollte Gott in meinem Leben, aber nur im Hintergrund. Ich gab die Hauptrolle nicht ab. Irgendwie ignorierte ich die Tatsache dass, wann immer ich die Führung übernahm ich alles vermasselte.” Lecrae hatte keine Ahnung, wie sehr er bald alles vermasseln würde, indem er den größten Fehler seines Lebens machte.

REHAB

Lecrae bekam die schockierende Nachricht: Seine Freundin war schwanger. Als er das hörte, versuchte er sofort sie zu überzeugen, das Baby abzutreiben was sie dann schließlich auch tat, obwohl sie es eigentlich nicht wollte. Für Lecrae war das die einzige “Lösung” für das “Problem”. Kurze Zeit später machte Lecrae dann Schluss mit ihr.

Danach versuchte Lecrae sich selbst umzubringen, indem er Pillen schluckte- aber erfolgslos. Er wachte wieder auf. Und wurde in ein Rehabilitationszentrum gebracht.

Im Rehabilitationszentreum fing Lecrae an die Bibel zu lesen und konnte nicht mehr damit aufhören. Endlich verstand er worum es wirklich ging. Er verstand wer Gott eigentlich ist. Und sein Leben begann sich zu ändern.

“Hinfallen ist nicht das Ende- solange du wieder aufstehst und weitermachst.”

Lecrae realisierte, dass Christsein nicht bedeutete, dass das Leben einfach ist: „In Wirklichkeit erlebst du mehr Versuchungen, nachdem du Christ geworden bist, nicht weniger. Jesus nachzufolgen bedeutet nicht, dass du über Nacht anfängst perfekt zu leben. Es bedeutet sicher nicht, dass sich deine Probleme in Luft auflösen. Anstatt dich von deinen Problemen oder Versuchungen zu befreien, bedeutet Jesus nachzufolgen einfach, dass du einen Ort hast- nein, eine Person- zu der du rennen kannst, wenn die Probleme oder Versuchungen kommen. Und dass du die Kraft hast, sie zu überwinden.“

UNASHAMED

“Denn ich schäme mich nicht für die gute Botschaft von Christus. Diese Botschaft ist die Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt.“ –Römer 1:16-

Lecrae lernte, sich nicht zu schämen. Sich nicht zu schämen dafür, dass er zerbrochen, bedürftig und hilflos war, dafür, dass er öfter hinfiel als Schritte nach vorne zu gehen. Und er lernte zuzugeben, dass er nicht mutig genug, hart genug und nicht stark genug war.

„Ich kann mich nicht selbst durch meine eigene Kraft retten. Oder durch härtere Arbeit oder indem ich mich selbst auf die Füße ziehe. Es gibt keine Frau, die mich retten kann. Keine Droge, die mich retten kann. Kein Programm und keine Klinik, die mich retten kann. Ich dachte nun nicht länger, dass ich Christ war, weil ich alles auf der Reihe hatte; ich wusste jetzt dass ich Christ war weil ich schwach bin und einen Retter brauche. Es gibt keine andere Kraft, die mich retten kann, als die Kraft Gottes.“

∼Zitate und Quelle: Lecrae’s Biografie “Unashamed”∼

 

 

An jedem einzelnen Tag

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An jedem einzelnen Tag, will ich bewusster leben, weil ich weiß, dass jeder Tag ein Wunder und ein unglaubliches Geschenk ist. Ich will weniger kritisch mit mir selbst und anderen sein, will meinen Schmerz zulassen und reflektieren, aber mich nicht darin verlieren, sondern auch immer wieder aufschauen und die Freude und Hoffnung sehen, die auf mich wartet. Ich will mehr träumen und weniger zweifeln, mehr wagen und weniger zagen, will ins kalte Wasser springen, auch wenn ich nicht weiß was mich erwartet und mir selbst erlauben auch mal Fehler zu machen.

Ich will in Menschen investieren und Beziehungen leben, will Fragen stellen, die mich und andere weiterbringen. Ich will Geschichten schreiben, die es wert sind erzählt zu werden. Ich will die Menschen um mich herum mehr wahrnehmen und mit offenen Augen durchs Leben gehen, will über den Tellerrand hinaussehen und Gott erlauben meine Welt zu crashen, auch wenn das jedes Mal unfassbar weh tut. Ich will mir selbst erlauben tiefer zu fühlen, weiter zu sehen, lebendig zu sein.

Ich will mehr aus Liebe tun und mich nicht in Zweifeln verlieren, will nicht verbittert sein, sondern in Freiheit leben. Ich will Dinge tun, die ich noch nie getan habe, und Geschichten erzählen, die ich noch nie erzählt habe. Ich will mir selbst erlauben mehr zu träumen, mehr zu lieben auch wenn das bedeutet verletzt zu werden, mehr zu lachen und auch mehr zu weinen, öfter ja zu sagen zu Gottes Träumen und Nein zu Satans Lügen. Ich will nicht mein Dasein fristen und die Zeit verstreichen lassen, sondern ich will heute leben und die Welt verändern.

Ich will durchs Leben tanzen, will Neues wagen, den Moment genießen und auch in harten Zeiten niemals aufgeben. Ich will immer und immer wieder aufstehen und weitergehen.

Ich will wegzoomen und die Welt in den Blick nehmen, aus Gottes Perspektive sehen und auf die Ewigkeit schauen. Ich will immer wieder mein Herz Gott hinhalten, es von IHM formen und verändern, heilen und mit Leben füllen lassen.

Ich will mehr vertrauen und mehr wagen, will mutiger sein und weniger zögern. Ich will mein Herz offen halten, damit Gott mir so begegnen kann, wie ER es will. Heute und an jedem einzelnen Tag.

Take your place

“Freely we’ve received, now freely we will give.
We must go, live to feed the hungry, stand beside the broken.
We must go, stepping forward, keep us from just singing, move us into action. We must go.                                                Fill us out and send us out. ”  
                                                   -God of justice. Tim Hughes-
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Ich laufe durch die Straßen und sehe Menschen die wirklich dort leben. Ich spiele mit Kindern und sehe die tiefen Verletzungen in ihren Herzen. Ich höre Geschichten, die ich mir nicht ausmalen will. Ich sehe Menschen- egal wo- die auf der Suche sind. Auf der Suche nach dem Gott, der in mir und in dir lebt.
Es muss noch so viel mehr getan werden. Millionen Kids brauchen noch so viel mehr Annahme, Liebe, Wertschätzung und Fürsorge. Und da draußen warten noch so viel mehr Menschen auf Hoffnung, auf Liebe und Licht.

Es braucht noch so viel mehr Menschen, die ihren Platz einnehmen und den Auftrag ausführen, den Gott ihnen gegeben hat. Egal was es ist, ob deine Zeit, dein Geld, deine Energie, deine Gaben, deine Fähigkeiten, dein Gebet, deine Ermutigung, deine Stimme- DEIN Beitrag zählt! DU wirst gebraucht!

Mach die Augen auf und schau, wo Gott dich gebrauchen will, genau an dem Ort, wo du gerade bist. In deinem Umfeld gibt es Menschen die dich brauchen und denen Gott durch dich begegnen will.

Es ist so wichtig, dass gerade in krassen Zeiten wie diesen jeder Christ seinen Platz einnimmt. Wenn jeder Einzelne von uns seinen Platz einnimmt tragen wir zu etwas unvorstellbar Großem bei und sind Teil von Gottes unfassbarem Plan. So bauen wir-wo auch immer wir gerade sind- gemeinsam das Reich Gottes. Gottes Reich hängt davon ab, dass jeder Einzelne seinen Platz einnimmt und voll ausfüllt, sich nicht von Zweifeln abbringen oder  von Angst bestimmen lässt, sondern von Liebe, dass jeder kühn den Auftrag ausführt, den Gott ihn gegeben hat, dass wir Visionen haben und darin mutig sind, dass wir Träumen Platz in unseren Herzen geben und uns selbst erlauben zu fliegen.

Gottes Reich hängt davon ab, dass jedes einzenle seiner Kinder seinen Platz einnimmt- genau an dem Ort, an den Gott uns gerade hingestellt hat.

Warte nicht länger darauf, dass du einen ganz speziellen Auftrag von Gott bekommst. Du hast schon längst einen Auftrag (Matthäus 28:19-20)!  Frage dich: Was kann ich HEUTE tun?

Nimmst du deinen Platz ein- da wo du gerade bist?

Eins ist klar: Es gibt noch so viel mehr zu tun. Was will Gott durch dich tun?

 

 

 

 

 

 

News aus Cebu

Der November ist schon fast wieder vorbei und somit ist es höchste Zeit euch daran teilhaben zu lassen, was ich hier eigentlich mache und was ich so erlebe. Zunächst einmal zu meinem Alltag. Ich arbeite 4 Tage in der Woche 8 Stunden im Mädelsheim und darf einen Tag in der Woche mit aufs Feeding. 2 Tage in der Woche habe ich frei, an denen es viel in der Stadt zu sehen und zu erleben gibt.

ALLTAG

Es ist 4:40 morgens und mein Wecker klingelt. Aufstehen, mich anziehen, Zähne putzen und schnell noch eine Scheibe Toastbrot reinschieben und dann ab geht’s ins Girlshome zur Morning Duty: Zuerst helfe ich das Frühstück vorzubereiten, dann wecke ich die Mädels auf. Es gibt eine Morgenandacht, danach Frühstück und schließlich geht es ab in die Schule.

Wenn ich Afternoon Duty habe, fange ich um 13 Uhr an mit arbeiten. In den ersten paar Stunden ist dann nicht so viel los, da normalerweise alle Kids in der Schule sind. Wenn die Kids heimkommen, spiele ich mit ihnen, helfe ihnen bei den Hausaufgaben oder beim Zimmeraufräumen und verbringe einfach ZEIT mit ihnen.

Die Kids sind in 4 Familien aufgeteilt, Family 1 und Family 2 sind die Jungs, Family 3 und Family 4 sind die Mädels. Wir sind meistens in Family 3 bei den kleinen Mädels eingeteilt, da hier oft Hilfe gebraucht wird. Einige der kleinen Mädels sind erst seit Juli hier im Heim und haben sich noch nicht ganz eingelebt, was öfters auch sehr herausfordernd ist. Bei diesen Kids merkt man noch, dass sie wirklich von der Straße kommen und man bekommt auch nochmal ein ganz anderes Bild davon, was es bedeutet ein Straßenkind zu sein.

Ihre Geschichten zu hören, ihre Wunden zu sehen, die sich in ihrem Verhalten widerspiegeln. All das ist nicht so einfach. Verletzte Kinder verletzen andere und ich muss mein Herz immer wieder von Gott ausfüllen lassen, damit ich diese Kids trotz allem lieben kann.

Aber ich bin überzeugt: WUNDEN ÜBER WUNDEN FOLGEN WUNDER ÜBER WUNDER, WEIL GOTT AUS ZERBROCHENEN HERZEN GESCHICHTE SCHREIBT.

Wenn man den Song hört, den eines der Mädchen mit der Gitarre selbst geschrieben hat. Wenn man die bewegenden Gedichte hört, die ein anderes Mädchen schreibt. Wenn man sieht wie ein ehemaliges Straßenkind selbständig in der Bibel liest, nicht weil sie muss, sondern einfach weil sie es selbst will… dann weiß man, dass es das alles wert ist. Auch wenn es manchmal hart ist. Auch wenn man manchmal keine Motivation hat. Auch wenn es manchmal unendlich weh tut.

Inzwischen habe ich mich relativ gut in meine Aufgaben eingefunden und auch Beziehung zu den Mädels aufgebaut, was echt cool ist.

Wir haben auch schon einige Aktionen mit den Kids gestartet, zum Beispiel Mangofloat und Munchkins (philippinischer Nachtisch) mit ihnen gemacht, hatten eine Beauty session und ein Fotoshooting. Ein Highlight war als wir Intern-Mädels (FSJler) alle bei den kleinen Mädels übernachtet haben.

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FEEDING

Mittwochs ist mein Feeding-Tag und da freue ich mich immer sehr drauf, denn ich liebe es rauzugehen zu den Kids auf der Straße und ihnen einfach Liebe weiterzugeben. Zuerst helfe ich beim Kochen und Vorbereiten mit und dann fahren wir an zwei Plätze in der Stadt, machen Programm mit den Kids und verteilen Essen.

Wir sind noch nichteinmal aus dem Jeepney ausgestiegen, und man ist schon umringt von Kindern. Alle wollen gleichzeitig auf den Arm genommen werden, alle haben so ein riesiges Loch in ihrem Herzen, alle haben einen unfassbaren Hunger nach Liebe. Ich sehe Dinge, die ich niemals sehen wollte und höre Geschichten, die ich niemals hören wollte…

Rea* ist eine Freundin von mir, die früher bei CFA im Kinderheim gelebt hat und jetzt wieder an einem der Plätze wohnt, an den wir jede Woche gehen. Sie ist genauso alt wie ich und doch sind unsere Leben so unterschiedlich. Sie wuchs sozusagen auf der Straße hier auf den Philippinen auf, ich wuchs in einem großen Haus mit einem wunderschönen Garten in Deutschland auf. Ihre Eltern sind drogenabhängig, meine Eltern haben mir eine traumhafte Kindheit und eine gute Zukunft ermöglicht. Sie hat auf der Straße im Dreck und Staub gespielt. Ich hatte eine perfekte Kindheit mit mehr als ich mir jemals wünschen könnte. Sie ist schon zweifache Mutter. Ich bin gerade mit der Schule fertig. Sie kämpft jeden Tag damit, sich selbst und ihre Familie durchzubringen. Ich kann mir vergleichsweise alles leisten was ich will.

Das alles zu sehen ist schon krass und wirft tausende Fragen in meinem Kopf auf: Warum ist sie hier geboren und ich in Deutschland? Wie kann es sein, dass manche Menschen ALLES haben und andere NICHTS? Und was kann ich darin tun, was kann ich wirklich bewirken?

„It is only by amazing grace you were born where you were. To be amazing grace to someone else born somewhere else.” -Ann Voskamp-

*Name geändert

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CEBUANO LESSON

Da viele Kids auf den Feedings und auch die neuen Kids im Heim so gut wie kein Englisch können, ist es sehr hilfreich Cebuano zu lernen. Ich habe jeden Dienstag Cebuano-Unterricht, wobei wir sehr viel Grammatik lernen um die Sprache auch wirklich zu verstehen. Wörter bringen uns oft auch die Kids im Heim bei.

JUGENDGEFÄNGNIS

Fast jeden Donnerstag darf ich mit ins Jugendgefängnis. Christ for Asia hat dort eine Ministry und macht mit den Jugendlichen Biblestudies. Ich bin immer bei dem Programm für die Mädels dabei. Danach haben wir einfach Zeit, um mit den Mädels zu reden und zu beten. Es ist krass, wie offen sie sind und wie gerne sie Gebet in Anspruch nehmen.

Wenn ich in die Gesichter dieser Mädels schaue sehe ich unzählige Geschichten. Geschichten der Frustration, der Verzweiflung, der Ablehnung und Zerbrochenheit. Geschichten der Einsamkeit, der Resignation. Geschichten der Hoffnungslosigkeit. Geschichten von Scham, Versagen, zerbrochenen Familien, Vaterlosigkeit, Schwierigkeiten und Schicksalsschlägen. Wenn ich in ihre Gesichter schaue sehe ich unzählige Fragen über Gott, das Leben, der Sinn hinter all dem.

Und trotz allem sieht man, wie sie tief in ihrem Inneren noch ein kleines bisschen Hoffnung haben. Hoffnung, die hervorgeholt, ausgebuddelt und freigesetzt werden muss. Hoffnung, die sie in Jesus finden, weil ER sich etwas Besseres für ihr Leben gedacht hat.

URLAUB

Im Oktober durften wir als Interns (insgesamt 9 Leute) zusammen in den Urlaub fahren. Wir waren im Süden Cebu’s in Oslob und Moalboal. Es war sehr gut, einfach mal ein paar Tage rauszukommen, das Landleben zu genießen, stundenlang im Meer zu schwimmen und einfach Zeit zusammen zu verbringen. Ein Highlight war eine Canyoneering-Tour bei den bekannten Kawasan Wasserfällen.

Wir verstehen uns als Interns alle echt gut, was ein großer Segen ist. Oft unternehmen wir auch in unserer Freizeit was zusammen, gehen in die Stadt, Burger essen, einkaufen,…

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OUTING

Anfang des Monats sind wir für zwei Tage mit allen Kids weggefahren. Wir hatten verschiedene Lehreinheiten, Teambuilding-und Lobpreiszeiten und viel Zeit mit den Kids. Am Sonntag sind wir dann ans Meer gefahren und 19 Jungs und Mädels haben sich taufen lassen. Das war ein sehr besonderes Erlebnis zu sehen, wie diese Teens JA zu Jesus sagen und sich entscheiden, IHM für den Rest ihres Lebens nachzufolgen. Danach durften wir natürlich auch noch mit den Kids baden und einfach die Zeit am Strand genießen.

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Diese Jugendlichen haben sich taufen lassen 🙂

Solche Momente mitzuerleben ist einfach der Wahnsinn. Auch wenn es manchmal unfassbar hart sein kann hier, ist es ein riesen Privileg, diese Erfahrung zu machen und in das Leben dieser Kids zu investieren.

GEBETSANLIEGEN

  • Motivation, Kraft und Weisheit im Umgang mit den Kids, vor allem in schwierigen Situationen
  • dass ich noch tiefere Beziehungen zu den Kids und Jugendlichen aufbauen darf
  • dass ich mit all dem Leid, dem ich hier begegne besser klarkomme
  • dass ich herausfinde, was Gott mit meinem Leben vorhat

Danke für alle Gebete und Ermutigung. Ich freue mich immer von euch zu hören.

Liebe Grüße

Dorina

Nothing but grace

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NICHTS ALS GNADE. Die Beziehung zu Jesus ist kein Vertrag, den ich unterschreibe und an den ich mich halten muss, sondern ein Bündnis, in dem ich keine Bedingungen erfüllen muss, sondern einfach so vor Gott kommen kann wie ich bin. Zerbrochen. Kaputt. Sündig. Hoffnungslos. Leer. Einsam. Zerstört.

Gott gibt die nicht auf, die in selbstverursachten, auf schlechten Entscheidungen basierenden Problemen stecken, sondern das ist das absolut Wunderbare an dieser Liebesgeschichte:

ALS WIR NOCH SÜNDER WAREN IST JESUS FÜR UNS GESTORBEN.

„Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern ER hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit ER uns von unserer Schuld befreit.“ -1.Johannes 4:10-

Als wir noch alles falsch gemacht haben, als wir noch gar nichts von IHM wissen wollten, als wir IHN immer und immer wieder zutiefst verletzt haben, hat Jesus sich dafür entschieden TROTZDEM für uns am Kreuz zu sterben. Jesus kommt in all das Chaos, die Einsamkeit und Zerbrochenheit und rettet uns da raus.

Genau an dem Punkt, an dem du jetzt gerade bist will Gott dir helfen. Du musst da nicht selbst herauskommen. Die Frage ist: Erlaubst du Gott, dir zu helfen?

Glaubst du, dass Gott in dein Chaos und deine Probleme hineinkommen kann und etwas WUNDERBARES daraus machen kann? Glaubst du Gott kann Menschen, Gott kann DIR begegenen, inmitten deiner Schwierigkeiten, Probleme und deiner Fehler und dich verändern? Glaubst du, dass Gott in dein Chaos und deine Zerbrochenheit hineinkommen und genau daraus Geschichte schreiben kann?

Gott kommt, begegnet uns in unserem tiefsten Punkt, heilt unsere Wunden, sieht unsere Fehler, ja, aber er sieht auch unseren Schmerz, unsere Einsamkeit und unsere Zerbrochenheit. Wir müssen uns nicht selbst aus dem Dreck ziehen. Jesus ist in unseren Dreck hineingekommen, er ist selbst auf diese Erde gekommen, um uns von da rauszuziehen, um uns da rauszuretten. Das ist Jesus. Nicht wir müssen gut genug werden für ihn, sondern ER kommt in unsere Sünde und unseren Schmerz.

Wir leben in einer gefallenen Welt und deshalb gibt es Leid und Schmerz, deshalb machen wir Fehler. Aber Jesus hat ein für alle Mal gesiegt und das alles ein für alle Mal überwunden. Also versuch nicht, dich aus eigener Kraft zu verbessern, sondern lass dich von SEINER Gnade retten.

Das Einzige, was du tun musst ist, dich Jesus einfach ganz hinzugeben. Alles was du hast, alles was du bist, alles was dich ausmacht, alles was dir wichtig ist. Gib es Jesus hin. Aber auch all deine Herausforderungen, alles was nicht gut läuft, all dein Versagen, deine Fehler, all die Dinge mit denen du immer und immer wieder zu kämpfen hast, alles was dir so unendlich weh tut. Gib es Jesus hin. Gib dich Jesus völlig hin und gesteh vor IHM und vor dir selbst ein, dass du es nicht selbst schaffst, dass du IHN brauchst.

Wir müssen einfach nur zu Gott kommen und ihn für unsere Fehler um Vergebung bitten. Und er sagt: „Es ist okay.“ Er wird nicht wütend auf uns. Er wird uns nicht bestrafen. Er wird uns nicht einmal beschuldigen. Wir müssen nur „Sorry“ sagen und ER vergibt uns. Wir müssen nichts für unsere Fehler bezahlen, weil es einen gibt, der schon längst alles bezahlt hat: Unser Retter, Jesus Christus.

Vielleicht denkst du: „Mein Leben ist zu chaotisch, zu zerbrochen, zu sehr im Dreck als dass Gott da hineinkommen würde oder könnte.“ Aber: Genau für DEINEN Dreck und DEINEN Schmerz ist ER gekommen.

Gerettet zu sein ist nicht etwas, das ich mir verdienen könnte. Ich muss nicht versuchen, gut genug für Jesus zu werden, denn das werde ich nie sein. Gerettet zu sein ist einfach nur Gnade. Nichts als unfassbare Gnade.

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NOTHING BUT GRACE. The relationship to Jesus is not a contract I sign and have to stick to, it’s rather a confederation in which I don’t have to fulfill any conditions but I can come to God just how I am. Broken. Destroyed. Sinful. Hopeless. Empty. Lonely. Ruined.

God does not forsake those who are struck in self-caused, bad-decision-based troubles but that’s the absolutely wonderful point of this love story:

WHILE WE WERE STILL SINNERS CHRIST DIED FOR US.

“This is love: not that we loved God, but that HE loved us and sent HIS Son as an atoning sacrifice for our sins.” -1.John 4:10-

When we still did everything wrong, when we didn’t want to have anything to do with him, when we hurt him over and over again, Jesus decided to die for us at the cross ANYWAY. Jesus comes in all the chaos, loneliness and brokenness and rescues us out of it.

God wants to help you right where you are now. You don’t have to get out of it on your own. The question is: Do you allow God to help you?

Do you BELIEVE that God can come into your chaos and problems and make something WONDERFUL out of it?

Do you believe that God can meet people, that God can meet YOU, in the midst of your struggles, problems and sin and transform you? Do you believe that God can come into your chaos and brokenness and write HISTORY out of it?

God comes, meets us at our lowest point, heals our wounds, sees our mistakes, yes, but he also sees our pain, our loneliness and our brokenness. We don’t have to pull ourselves out of the dust. Jesus came into our dust, HE came to this earth himself, to pull us out of it, to rescue us out of it. This is Jesus. Not we have to become good enough for him, but HE comes into our sin and our pain.

We are living in a fallen world and that’s why we face hurt and pain, that’s why we make mistakes. But Jesus won once and for all, HE conquered all of this once and for all. So do not try to improve yourself by your own strength but let HIS grace save you.

The only thing you have to do, is to surrender yourself fully to Jesus. Everything you have, everything you are, everything that matters to you. Surrender it to Jesus. All your challenges, all that is not going well, all your failures, your mistakes, things you’re struggling with over and over again, everything that is hurting so much. Surrender it to Jesus. Surrender yourself completely to Jesus and admit to HIM and to yourself, that you just can’t do it on your own, that you’re in need of HIM.

We just need to come to him and say sorry for our sins and he says: “It’s okay.” He will not get mad on us. He will not punish us. He will not even blame us. We just have to say sorry and HE will forgive us. We don’t have to pay anything for our sins because one person already paid long ago: Our savior, Jesus Christ.

You might have thoughts like: „My life is too chaotic, too broken, too much in the dust that God could or would come into it.” But that’s the point: HE came exactly for YOUR dust and YOUR pain.

Being saved is nothing you could earn. I don’t have to try to be good enough for Jesus cause I’m never gonna be. Being saved is just grace. Nothing but amazing grace.