A new definition of hope

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Hope.

What is hope?

Optimism?

Naivety?

Some nice words aiming at making you feel better?

An illusion so that we don’t feel  pain anymore?

Good ideas about how life could be but never will?

A fashionable word nowadays?

A dream that will never become reality?

Just a feeling that gives you power?

Some months ago I was at this point of my life:

“I need a new definition of hope. Hope is nothing that is in my heart just like this. Right now, there’s nothing left but discouragement. Emptiness. Senselessness. A million questions.

Hope is not a constant component in my heart. When I hear the word hope I could sometimes freak out.  Where is this hope??

I need a new definition of hope. Hope is nothing inside of me. For me hope is a quiet voice telling me: “Don’t give up.” People always say, “You gotta see the chance, the potential in this.” What chance? What potential? No, I can’t just always look on the bright side of life. I first gotta face this reality, this pain, this hurt, this emptiness, this hopelessness, this desperation. I first gotta realize this all before I say the word “Hope” again. I first need to find myself fallen into the loving arms of my savior before I ask: “What can I do?” I first gotta get real. Gotta run to my father. Gotta heal. I first gotta hear this voice again.

I need a new definition of hope.

All of what I ever believed in suddenly does not work like this anymore. It’s not just that easy anymore. Some things I just don’t understand. Some things are just too hard to accept. Some things seem impossible to deal with. Some pain cuts too deep to take it. Some things cause too many tears.  That’s why: I NEED A NEW DEFINITION OF HOPE: A definition of hope that surpasses all my pain and all the tears. A definition of hope that also applies in poverty and tragedy. A definition of hope that goes beyond my feelings of emptiness and loneliness, of frustration and desperation, of hopelessness and resignation.”

Then God himself promised me to give me a new definition of hope. But, that time, I didn’t have it yet. I didn’t know how to deal with so much pain, hurt and brokenness. How to get along with emptiness and desperation. How to face such poverty and so many tears. But I urgently needed it: This new definition of hope.

The only thing I knew or found out that time is: When you have no hope, there’s NOTHING you’ve got left. HOPE is fundamental for any life. The basis of it all. Nothing works without hope. You can’t do anything without hope. I guess the only thing that kept me going that time, in the midst of so much hurt and brokenness, so much poverty and desperation was THE POWER OF GOD’S GRACE. It couldn’t be anything else…

But then, after several months of searching and waiting I finally found my NEW DEFINITION OF HOPE. God had kept his promise and he showed me some very powerful words that taught me what hope actually is:

“TAKE COURAGE MY HEART. STAY STEADFAST MY SOUL. HE’S IN THE WAITING, HE’S IN THE WAITING. HOLD ON TO YOUR HOPE, WATCH YOUR TRIUMPH UNFOLD. HE’S NEVER FAILING, HE’S NEVER FAILING.”- Take courage. Bethel music.-

Searching for a new definition of hope I was always looking for answers. But hope doesn’t mean to get all the answers I seek; it doesn’t mean that all these tricky questions have suddenly dissolved. Moreover, hope doesn’t mean that the pain I feel is gone now, that times of struggles, pain and challenges are over now.

HOPE rather means to ENDURE, to HOLD ON in the midst of my pain, my hurt, my challenges, struggles, disasters, difficulties- in the midst of all the things that are breaking me down, throwing me to the ground , leaving me there- surrounded by a million broken pieces.

HOPE is knowing that God is never failing in the midst of our struggles. It means to wait and to not give up because we know that God is there and God is moving while we’re waiting. And that one day we will watch our triumph unfold. One day we will have victory.

HOPE is what keeps us going. HOPE motivates us. HOPE empowers us. It enables us to think higher, dream bigger, reach further. HOPE gives us vision to see things like God sees. It makes us wait on a miracle. HOPE makes us to believe in the sun even if it isn’t shining, to believe in love even when we’re alone, to believe in God even when HE is silent.

I am sensing a new dimension of life. I am sensing a new definition of hope. A hope that is independent from circumstances. HOPE no matter what. HOPE because I believe that God is who HE says HE is. And I will search for this hope over and over again. The future looks bright, I see the lights on.


EINE NEUE DEFINITION DER HOFFNUNG

Hoffnung.

Was ist Hoffnung?

Optimismus?

Naivität?

Einfach ein paar schöne Worte,

die dir helfen sollen dich besser zu fühlen?

Eine Illusion, damit wir den Schmerz nicht mehr fühlen?

Gute Ideen, wie das Leben sein könnte,

aber doch niemals sein wird?

Ein Wort das „in“ ist?

Ein Traum, der niemals Realität sein wird?

Einfach ein Gefühl, das dir Kraft gibt?

 

Vor einigen Monaten war ich an diesem Punkt meines Lebens:

„Ich brauche eine neue Definition der Hoffnung. Hoffnung ist nichts, das einfach so in meinem Herzen ist. Gerade jetzt ist nichts als Entmutigung übrig. Leere. Sinnlosigkeit. Eine Millionen Fragen.

Hoffnung ist kein fester Bestandteil in meinem Herzen. Wenn ich das Wort Hoffnung höre, würde ich manchmal am liebsten austicken. Wo ist diese Hoffnung?

Ich brauche eine neue Definition der Hoffnung. Hoffnung ist nicht irgendetwas in mir drinnen. Für mich ist Hoffnung eine leise Stimme die mir sagt: „Gib nicht auf.“ Manche Menschen sagen immer, „Du musst die Chance, das Potential darin sehen.“ Welche Chance? Welches Potential? Nein, ich kann nicht einfach immer auf die schöne Seite des Lebens schauen. Ich muss mich zuerst dieser Realität stellen, diesem Schmerz, dieser Leere, dieser Hoffnungslosigkeit, dieser Verzweiflung. Ich muss das erst alles realisieren bevor ich das Wort „Hoffnung“ wieder benutze. Ich muss mich zuerst in die liebenden Arme meines Retters fallen lassen, bevor ich frage: „Was kann ich tun?“ Ich zuerst echt werden, ehrlich sein. Zu meinem Vater rennen. Heilen. Ich muss zuerst diese Stimme wieder hören.

Ich brauche eine neue Definition der Hoffnung.

Alles woran ich immer geglaubt habe, funktioniert auf einmal nicht mehr einfach so. Es nicht mehr so einfach. Manche Dinge kann ich einfach nicht verstehen. Manche Dinge sind zu schwer zu akzeptieren. Manche Dinge scheinen zu hart, um damit klarkommen zu können. Mancher Schmerz schneidet so tief.  Manche Dinge lösen viel zu viele Tränen aus. Deshalb brauche ich EINE NEUE DEFINITION DER HOFFNUNG: Eine Definition der Hoffnung die über all meinen Schmerz und meine Tränen hinausgeht. Eine Definition der Hoffnung die auch in Armut und Tragödien gilt. Eine Definition der Hoffnung die weiter reicht als meine Gefühle der Leere und Einsamkeit, der Frustration und Verzweiflung, der Hoffnungslosigkeit und Resignation.“

Gott selbst hat mir versprochen, mir eine neue Definition der Hoffnung zu geben. Aber zu dieser Zeit hatte ich sie noch nicht. Ich wusste nicht, wie ich mit so viel Leid, Schmerz und Zerbrochenheit umgehen sollte. Wie ich mit Leere und Verzweiflung klarkommen sollte. Wie ich mit so viel Armut und so vielen Tränen klarkommen sollte. Aber ich habe sie dringend gebraucht: Diese neue Definition der Hoffnung.

Das einzige, dass ich wusste oder herausfand in dieser Zeit war: Wenn du keine Hoffnung mehr hast, dann hast du einfach gar NICHTS mehr. HOFFNUNG ist fundamental für jedes Leben. Die Basis von allem. Nichts funktioniert ohne Hoffnung. Ich glaube, das einzige, dass mich in dieser Zeit hat weitermachen lassen, war DIE KRAFT DER GNADE GOTTES. Es kann nichts anderes sein…

Doch dann, nach mehreren Monaten des Suchens und des Wartens habe ich endlich meine NEUE DEFINITION DER HOFFNUNG GEFUNDEN. Gott hatte sein Versprechen gehalten und mir ein paar sehr kraftvolle Worte gezeigt, die mir beigebracht haben, was Hoffnung überhaupt bedeutet:

“TAKE COURAGE MY HEART. STAY STEADFAST MY SOUL. HE’S IN THE WAITING, HE’S IN THE WAITING. HOLD ON TO YOUR HOPE, WATCH YOUR TRIUMPH UNFOLD. HE’S NEVER FAILING, HE’S NEVER FAILING.” – Take courage. Bethel music.-

Als ich nach einer neuen Definition der Hoffnung gesucht habe, habe ich immer nach Antworten geschaut. Aber Hoffnung bedeutet nicht, dass ich all die Antworten bekomme, die ich suche; es bedeutet nicht, dass sich all diese schwierigen Fragen auf einmal in Luft aufgelöst haben. Auch bedeutet es nicht, dass der Schmerz, den ich fühle jetzt verschwunden ist, dass die Zeiten der Schwierigkeiten, des Schmerzes und der Herausforderungen nun um sind.

HOFFNUNG bedeutet vielmehr DURCHZUHALTEN, DRANZUBLEIBEN in mitten meines Leids, meinem Schmerz, meinen Herausforderungen, Schwierigkeiten, Katastrophen, Problemen- in mitten von all den Dingen, die mich zerbrechen, mich zu Boden werfen und mich dort umgeben von Millionen zerbrochenen Teilchen liegen lassen.

HOFFNUNG bedeutet zu wissen, dass Gott niemals versagt in unseren Schwierigkeiten. Es bedeutet zu warten und nicht aufzugeben, weil wir wissen, dass Gott da ist und dass Gott wirkt während wir warten. Und dass wir dann eines Tages zuschauen, wie unser Triumph durchbricht. Eines Tages werden wir den Sieg haben.

HOFFNUNG ist das, was uns weitermachen lässt. HOFFNUNG motiviert uns. HOFFNUNG gibt uns Kraft. Sie befähigt uns, höher zu denken, größer zu träumen, weiter zu greifen. HOFFNUNG gibt uns Vision, die Dinge so zu sehen, wie Gott sie sieht. Sie lässt uns auf ein Wunder warten. HOFFNUNG hilft uns an die Sonne zu glauben, auch wenn sie nicht scheint, an Liebe zu glauben, auch wenn wir alleine sind, an Gott zu glauben, auch wenn ER nichts sagt.

Ich spüre eine neue Dimension des Lebens. Ich fühle eine neue Definition der Hoffnung. Eine Hoffnung die unabhängig ist von den Umständen. HOFFNUNG, egal was ist. HOFFNUNG, weil ich glaube, dass Gott ist, wer er sagt, dass er ist. Und ich werde nach dieser HOFFNUNG suchen, immer und immer wieder.

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Balik na ko!

Seit fast 4 Wochen bin ich nun wieder zurück in Deutschland und ich bin immer noch am Ankommen, Reflektieren, Verarbeiten. Ich suche nach Antworten auf Fragen, die ich oder andere mir gestellt haben. Ich lasse vergangene Ereignisse Revue passieren. Ich denke viel nach, um das meistmögliche aus meiner Zeit auf den Philippien mitzuehmen, festzustellen, wo ich gewachsen bin oder wo ich mich verändert habe.

7 Monate habe ich in dem Land verbracht, das schon lange zuvor mein Herz gestohlen hat. 7 Monate in einem Land voller Schönheit und Armut. 7 Monate in Cebu City- einer Stadt, in der es voll, laut und heiß ist. Einer Stadt, in der du überall wo du hinsiehst mit Armut konfrontiert wirst. Dinge, die du niemals sehen wolltest und Geschichten, die du niemals hören wolltest. Mit all dem klarzukommen hat mich immer und immer wieder herausgefordert. Es gab Momente, in denen ich einfach nichts tun konnte, Situationen, in denen ich nicht helfen konnte, verzweifelt war oder mich sogar ohnmächtig gefühlt habe.

7 Monate lang durfte ich in Straßenkinder investieren. Kinder voller Hoffnungen und Träume, voller Verletzungen und Wunden, voller Potential und Wunder.

7 Monate lang war ich ihre Betreuerin, Animateurin, Mama, Schwester, Freundin, Zuhörerin. Ich habe versucht sie zu lieben trotz ihrer Frechheit, Fehler, Ungezogenheit, Streitereien und Wutausbrüche. Ich war da, wenn sie Hilfe bei den Hausaufgaben gebraucht haben, wenn sie ein Problem hatten, krank waren oder ein offenes Ohr gesucht haben. Ich habe mit ihnen geweint und gelacht, mit ihnen gemalt und gebastelt, habe bei ihnen übernachtet, und stundenlang mit ihnen gespielt und geredet.

Alles, was ich getan habe war Beziehungsarbeit. Ob zu den Kids im Heim, zu den Mädels im Jugendgefängnis oder zu den Kids auf dem Feeding: Jeden Tag ging es darum, Beziehung zu leben, die Kids zu lieben, egal ob sie gerade gut oder schlecht drauf sind,  egal ob sie gerade brav sind oder eben nicht, egal ob sie dich gerade lieben oder nicht.

Ich dachte eigentlich, ich hätte viel in diese Kids investiert, ihnen viel geholfen etc. Aber eigentlich haben SIE MIR so unfassbar viel beigebracht, ich habe von IHNEN gelernt, ICH habe von IHNEN profitiert. Nicht ich habe ihr Leben verändert, sondern SIE haben MEIN Leben verändert!

Dieser eine Bibelvers ist so treffend sowohl für unsere Kids im Heim, unsere Feeding-Kids als auch für Freunde, die ich außerhalb getroffen habe:

„Poor, yet making many rich; having nothing, and yet possessing everything.“ -2.Corinthians 6:10-

Diese 7 Monate haben mein Leben extrem bereichert. Ja, diese Kids haben mich reich gemacht. Das Prägendste waren die Begegnungen mit ihnen- ihre Geschichten, die ich direkt von ihnen hören durfte, die Beziehungen, die ich aufgebaut habe, die Stunden, die ich mit ihnen verbracht habe- all das besitzt für mich einen Wert, der nicht mit Geld zu bezahlen ist.

Was ich in dieser Zeit gelernt habe, lässt sich nicht einfach in ein paar Zeilen zusammenfassen. Es ist zu einem Schatz in meinem Herzen geworden, den mir niemand mehr nehmen kann.

Ich bin unfassbar dankbar für diese Zeit und Erfahrung die ich machen durfte. Dankbar für all die coole Zeiten mit den Kids, für die Menschen die ich kennenlernen durfte und für die Freundschaften, die ich aufbauen konnte. Aber auch dankbar für die harten Zeiten, weil ich weiß, dass ich genau in diesen Zeiten am meisten gewachsen bin. Und ich bin dankbar, dass Gott in jedem Augenblick- egal ob es gerade gut lief oder nicht- an meiner Seite war.

Danke auch für eure Unterstützung, für eure Gebete, euer Interesse und eure Ermutigung. Das hat mir wirklich sehr viel bedeutet!

Zum Schluss noch ein paar meiner Lieblingsbilder aus der Zeit:

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LET HOPE RISE

In meiner Zeit hier bin ich immer und immer wieder mit hoffnungslosen Situationen konfrontiert. Wie geht man damit um? Ich höre so so viele krasse Geschichten, die von Hoffnungslosigkeit und Schmerz geprägt sind. Und immer ist es das gleiche: Ich habe keine Ahnung was ich darauf antworten soll, wenn Menschen mir ihre Geschichten erzählen, wenn ich von ihren Problemen und ihrem Leid höre. Alles was ich tun kann, ist zuzuhören. Und in all dem zu wissen, dass JESUS unsere HOFFNUNG ist und all dem Leid das ich höre eines Tages ein Ende setzen wird. In den Herzen unserer Kids hier ist diese Hoffnung schon zu sehen, sie haben Hoffnung für ein besseres Leben, haben Träume für ihre Zukunft.

BANTAYAN ISLAND

Auch die Insel Bantayan ist für mich ein Beispiel von Hoffnung. Bantayan wurde 2013 von dem Taifun Yolanda stark getroffen. Schon als ich 2014 mit dem German-Team für eine Woche dort war, hab ich mich auf dieser Insel extrem wohlgefühlt.

Anfang Januar war es endlich soweit: Wir durften zusammen als Interns nach Bantayan gehen und hatten dort für 3 Tage einen „Arbeitseinsatz“. Wir haben eine Kirche von innen und von außen gestrichen und hatten an zwei Abenden ein Programm für die Kinder und Jugendlichen dort- Geschichten, Spiele und zum Abschluss haben wir alle zusammen Hotcakes (so ähnlich wie Pancakes) gebacken. Ich habe die Zeit auf Bantayan sehr genossen und es war  besonders schön für mich, dort einige Freunde wieder zu sehen, die ich schon von den letzten Jahren kannte.

Es ist so schön zu sehen, wie die Menschen auf dieser Insel wieder Hoffnung haben, dass sie nach dem Taifun nicht einfach aufgegeben haben, sondern dass sie wieder aufgestanden sind und weitergemacht haben, nach vorne geschaut haben, ihre Häuser und ihr Leben wieder aufgebaut haben. Ja, Gott hat diesen Menschen Hoffnung gegeben.

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OUTREACH CHRISTMAS PARTY

Da im Dezember am geplanten Termin ein Taifun angesagt war, wurde die Christmas Party für die Feedingkids auf Mitte Januar verschoben. Schon morgens haben wir und viele andere der Mitarbeiter und der Kids das Essen gekocht und in Boxen verpackt, Geschenke vorbereitet und das Gelände dekoriert bevor dann nachmittags die Feedingkinder von den verschiedenen Plätzen kamen. Es gab zuerst ein Programm und eine Predigt für die Kids, dann hatten wir Zeit um mit den Kids zu beten und zu reden, was echt schön war, weil das bei den regulären Feedings meistens zu kurz kommt. Danach wurde dann das Essen und die Geschenke verteilt. Es war so schön zu sehen, wie die Kids diesen Nachmittag einfach völlig genossen haben. Einfach einen Tag mal der Armut entfliehen. Ja, in ihren Herzen soll Hoffnung aufsteigen. Hoffnung auf eine bessere Zukunft, weg von der Armut. Hoffnung, die sich in Jesus gründet.

FUNDAYS

Die Fundays waren 2 Tage voller Spaß, Spiele und Sport für die Jungs und Mädels aus den Kinderheimen. Wir waren alle in unterschiedliche Teams eingeteilt und hatten dann verschiedene Gruppenpräsentationen, Teamspiele und ein Basektball-und Volleyballtunier. Während dieser Tage haben wir auch 2 Nächte bei den Mädels übernachtet. Es war echt cool mal wirklich mit den Kids mit zu leben, mit ihnen zu essen, bei ihnen Mittagsschlaf zu machen und viel Zeit mit ihnen zu verbringen.

FAMILY OUTINGS

Mit den kleinen Mädels waren wir einen Nachmittag in einer Mall, die auf dem Dach einen Wasserspielplatz für Kids hat. Das haben die Mädels sehr genossen. Danach haben wir sie dann noch zu einem Eis im Jollibee eingeladen.

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Die großen Mädels haben wir aufs „Mountain Top“ eingeladen. Das ist eine Art Aussichtsplattform auf dem Berg von dem aus man eine hammer Sicht auf die Stadt hat. Wir haben dort Abend gegessen, viele viele Fotos gemacht und einfach die Zeit mit den Mädels genossen.

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GIRLSTIME. Jetzt versuche ich noch so viel Zeit wie möglich mit den Mädels im Heim zu verbringen. Ich genieße es einfach bei ihnen zu sein, mit ihnen zu reden, zu spielen, sie ins Bett zu bringen, mit ihnen zu beten.

Hier eine Begebenheit aus dem Heim: Ich schaue mit einem der kleinen Mädels die Kinderbibel an. Sie blättert die Seiten durch. Da sie noch nicht lesen kann schaut sie einfach die Bilder an. Aber für sie ist die Bibel nicht nur irgendein Buch. Für sie ist die Bibel erstaunlich lebendig und real. Sie kennt schon einige Bibelgeschichten. Als wir zu der Geschichte kommen, in der Jesus die Händler und Steuereintreiber aus dem Tempel vertreibt, schlägt sie auf die Tauben und Händler im Bild und sagt: „Böse, böse, böse.“ Es ist so unfassbar schön zu sehen, was für einen kindlichen und echten Glauben sie hat. Ich denke genau das hat Jesus gemeint, als er gesagt hat, dass wir glauben sollen wie Kinder. Ja, für diese Kinder gibt es Hoffnung. Hoffnung, dass sie ein neues Leben mit Jesus anfangen. Hoffnung für eine Zukunft voller Träume.

LET HOPE RISE– hier in diesem unfassbar schönen Land, in den Herzen dieser Kinder aber auch in meinem eigenen Herzen. Hoffnung für alles was Gott für mich bereithält, auch wenn ich jetzt noch gar nicht weiß was die Zukunft bringt…

Meine Zeit hier ist jetzt schon fast vorbei, was ich noch nicht so wirklich realisieren kann. Am 1. März komme ich wieder nach Deutschland zurück. Ich freue mich viele von euch bald wieder zu sehen, wobei mir der Abschied hier natürlich auch sehr sehr schwer fällt. Ihr hört wieder von mir, wenn ich dann in Deutschland bin.

An jedem einzelnen Tag

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An jedem einzelnen Tag, will ich bewusster leben, weil ich weiß, dass jeder Tag ein Wunder und ein unglaubliches Geschenk ist. Ich will weniger kritisch mit mir selbst und anderen sein, will meinen Schmerz zulassen und reflektieren, aber mich nicht darin verlieren, sondern auch immer wieder aufschauen und die Freude und Hoffnung sehen, die auf mich wartet. Ich will mehr träumen und weniger zweifeln, mehr wagen und weniger zagen, will ins kalte Wasser springen, auch wenn ich nicht weiß was mich erwartet und mir selbst erlauben auch mal Fehler zu machen.

Ich will in Menschen investieren und Beziehungen leben, will Fragen stellen, die mich und andere weiterbringen. Ich will Geschichten schreiben, die es wert sind erzählt zu werden. Ich will die Menschen um mich herum mehr wahrnehmen und mit offenen Augen durchs Leben gehen, will über den Tellerrand hinaussehen und Gott erlauben meine Welt zu crashen, auch wenn das jedes Mal unfassbar weh tut. Ich will mir selbst erlauben tiefer zu fühlen, weiter zu sehen, lebendig zu sein.

Ich will mehr aus Liebe tun und mich nicht in Zweifeln verlieren, will nicht verbittert sein, sondern in Freiheit leben. Ich will Dinge tun, die ich noch nie getan habe, und Geschichten erzählen, die ich noch nie erzählt habe. Ich will mir selbst erlauben mehr zu träumen, mehr zu lieben auch wenn das bedeutet verletzt zu werden, mehr zu lachen und auch mehr zu weinen, öfter ja zu sagen zu Gottes Träumen und Nein zu Satans Lügen. Ich will nicht mein Dasein fristen und die Zeit verstreichen lassen, sondern ich will heute leben und die Welt verändern.

Ich will durchs Leben tanzen, will Neues wagen, den Moment genießen und auch in harten Zeiten niemals aufgeben. Ich will immer und immer wieder aufstehen und weitergehen.

Ich will wegzoomen und die Welt in den Blick nehmen, aus Gottes Perspektive sehen und auf die Ewigkeit schauen. Ich will immer wieder mein Herz Gott hinhalten, es von IHM formen und verändern, heilen und mit Leben füllen lassen.

Ich will mehr vertrauen und mehr wagen, will mutiger sein und weniger zögern. Ich will mein Herz offen halten, damit Gott mir so begegnen kann, wie ER es will. Heute und an jedem einzelnen Tag.

Take your place

“Freely we’ve received, now freely we will give.
We must go, live to feed the hungry, stand beside the broken.
We must go, stepping forward, keep us from just singing, move us into action. We must go.                                                Fill us out and send us out. ”  
                                                   -God of justice. Tim Hughes-
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Ich laufe durch die Straßen und sehe Menschen die wirklich dort leben. Ich spiele mit Kindern und sehe die tiefen Verletzungen in ihren Herzen. Ich höre Geschichten, die ich mir nicht ausmalen will. Ich sehe Menschen- egal wo- die auf der Suche sind. Auf der Suche nach dem Gott, der in mir und in dir lebt.
Es muss noch so viel mehr getan werden. Millionen Kids brauchen noch so viel mehr Annahme, Liebe, Wertschätzung und Fürsorge. Und da draußen warten noch so viel mehr Menschen auf Hoffnung, auf Liebe und Licht.

Es braucht noch so viel mehr Menschen, die ihren Platz einnehmen und den Auftrag ausführen, den Gott ihnen gegeben hat. Egal was es ist, ob deine Zeit, dein Geld, deine Energie, deine Gaben, deine Fähigkeiten, dein Gebet, deine Ermutigung, deine Stimme- DEIN Beitrag zählt! DU wirst gebraucht!

Mach die Augen auf und schau, wo Gott dich gebrauchen will, genau an dem Ort, wo du gerade bist. In deinem Umfeld gibt es Menschen die dich brauchen und denen Gott durch dich begegnen will.

Es ist so wichtig, dass gerade in krassen Zeiten wie diesen jeder Christ seinen Platz einnimmt. Wenn jeder Einzelne von uns seinen Platz einnimmt tragen wir zu etwas unvorstellbar Großem bei und sind Teil von Gottes unfassbarem Plan. So bauen wir-wo auch immer wir gerade sind- gemeinsam das Reich Gottes. Gottes Reich hängt davon ab, dass jeder Einzelne seinen Platz einnimmt und voll ausfüllt, sich nicht von Zweifeln abbringen oder  von Angst bestimmen lässt, sondern von Liebe, dass jeder kühn den Auftrag ausführt, den Gott ihn gegeben hat, dass wir Visionen haben und darin mutig sind, dass wir Träumen Platz in unseren Herzen geben und uns selbst erlauben zu fliegen.

Gottes Reich hängt davon ab, dass jedes einzenle seiner Kinder seinen Platz einnimmt- genau an dem Ort, an den Gott uns gerade hingestellt hat.

Warte nicht länger darauf, dass du einen ganz speziellen Auftrag von Gott bekommst. Du hast schon längst einen Auftrag (Matthäus 28:19-20)!  Frage dich: Was kann ich HEUTE tun?

Nimmst du deinen Platz ein- da wo du gerade bist?

Eins ist klar: Es gibt noch so viel mehr zu tun. Was will Gott durch dich tun?

 

 

 

 

 

 

25×25

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Christ for Asia International is an organization that works for street children in the Philippines. Only in Cebu City there are about 15.000 children living at the streets. Their lives are marked by hopelessness, brokenness, perspectivelessness. They are being robbed of their dignity daily, their rights are being violated and their value is being taken away.

But much worse than having a broken heart, much worse than facing so much pain and hurt, much worse than being at the streets and having no place to sleep, is the feeling that just no one cares. 

However, bible tells us that GOD CARES- do you?

But what can we do? Facing such pain and poverty, everything we do seems to be a trop in the bucket. But every trop makes a difference. Cause for one child it means to get full, it means hope, it means future, it means love, it means life, it means the world.

Did you ever watch the huge circles one little stone makes when it is thrown into the water? Incredible yeah, but this is reality. That’s exactly how God’s kingdom works and operates. When God uses you to transform one life, he uses this person to transform another life. And this chain goes on and on and on. This is exactly God’s “mission strategy”. Transformed hearts are becoming transformers. It’s your story too. And this story never ends.

Take one step. And then the next step. And then one step after another. Don’t you ever believe God couldn’t use you!

In Cebu City Christ for Asia runs two children homes where street children find a HOME and a FAMILY,  a own school to enable children from the slums to get out of the poverty circle through education, and makes feedings for street children to not only fill their physical hunger but also to at least partly fill their hunger for love and acceptance.

Since 25 years now CFAI does this incredible work. And you can be part of it. Just check out this link and join the 25×25 fundraising campaign. I’m looking for 25 friends who donate 25€ to CFAI.

Just as this stone that is thrown into the water and makes wide circles, God maybe wants to use YOU today to give a small part for something big!

If you have any questions, do not hesitate to contact me.


Christ for Asia International ist eine Organisation die sich für Straßenkinder auf den Philippinen einsetzt. Allein in Cebu City leben ca. 15.000 Kinder auf der Straße. Ihr Leben ist geprägt von Hoffnungslosigkeit, Zerbrochenheit, Perspektivlosigkeit. Ihre Würde wird ihnen täglich geraubt, ihr Recht verletzt und ihr Wert genommen.

Aber noch viel schlimmer, als ein zerbrochenes Herz zu haben, noch viel schlimmer als so viel Leid und Schmerz durchzumachen, noch viel schlimmer als auf der Straße zu leben und keinen Platz zum Schlafen zu haben ist das Gefühl, dass es einfach niemanden kümmert.  

Doch die Bibel sagt uns ganz klar, dass es Gott nicht egal ist- was ist mit dir?

Aber was können wir tun? Im Angesicht von so viel Leid und Armut kommt uns alles, was wir tun wie ein Tropfen auf den heißen Stein vor. Aber jeder Tropfen macht einen Unterschied. Denn für ein Kind bedeutet es satt zu werden, bedeutet es Hoffnung, bedeutet es Zukunft, bedeutet es Liebe, bedeutet es Leben, bedeutet es die Welt.

Hast du schon einmal beobachtet, wie ein  kleiner Stein der ins Wasser geworfen wird weite Kreise zieht? Unglaublich, aber das ist Realität. Das ist wie Gottes Reich funktioniert. Denn wenn Gott dich gebraucht, ein Leben zu verändern, gebraucht er diese Person um das Leben von jemand anderem zu verändern. Und diese Kette geht immer und immer weiter. Genau das ist Gottes “Missionstrategie”. Veränderte Herzen werden zu Veränderern. Das ist auch deine Geschichte und diese Geschichte hört nie auf. 

Mach einen Schritt. Und dann noch einen. Und dann einen Schritt nach dem anderen. Glaube niemals, dass Gott dich nicht gebrauchen könnte.

Christ for Asia hat in Cebu City unter anderem 2 Kinderheime, in denen Straßenkinder ein ZUHAUSE und eine FAMILIE finden, eine eigene Schule um Kindern aus dem Slum durch Bildung zu ermöglichen, aus dem Armutskreislauf auszubrechen, und macht Essensausgaben an Straßenkinder, nicht nur um den physischen Hunger zu stillen, sondern auch zumindest zum Teil ihr Hunger nach Liebe und Anerkennung zu stillen.

Seit 25 Jahren macht CFAI nun so eine wertvolle Arbeit. Und du kannst Teil davon sein. Wenn du Interesse hast, klicke einfach auf diesen Link und mach mit bei der 25×25 Spendenaktion. Ich suche 25 Freunde, die 25€ für CFAI spenden. 

Genau wie dieser Stein der ins Wasser geworfen wird und weite Kreise zieht, will Gott vielleicht DICH gebrauchen um einen kleinen Teil zu etwas Großem beizutragen?!

 

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