Walking through fire

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“Do not fear, for I have redeemed you;

I have called you by name; you are mine.

When you pass through the waters,

I will be with you;

and when you pass through the rivers,

they will not sweep over you.

When you walk through the fire,

you will not be burned;

the flames will not set you ablaze.”

– God-

(Isaiah 43:1-2)

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Balik na ko!

Seit fast 4 Wochen bin ich nun wieder zurück in Deutschland und ich bin immer noch am Ankommen, Reflektieren, Verarbeiten. Ich suche nach Antworten auf Fragen, die ich oder andere mir gestellt haben. Ich lasse vergangene Ereignisse Revue passieren. Ich denke viel nach, um das meistmögliche aus meiner Zeit auf den Philippien mitzuehmen, festzustellen, wo ich gewachsen bin oder wo ich mich verändert habe.

7 Monate habe ich in dem Land verbracht, das schon lange zuvor mein Herz gestohlen hat. 7 Monate in einem Land voller Schönheit und Armut. 7 Monate in Cebu City- einer Stadt, in der es voll, laut und heiß ist. Einer Stadt, in der du überall wo du hinsiehst mit Armut konfrontiert wirst. Dinge, die du niemals sehen wolltest und Geschichten, die du niemals hören wolltest. Mit all dem klarzukommen hat mich immer und immer wieder herausgefordert. Es gab Momente, in denen ich einfach nichts tun konnte, Situationen, in denen ich nicht helfen konnte, verzweifelt war oder mich sogar ohnmächtig gefühlt habe.

7 Monate lang durfte ich in Straßenkinder investieren. Kinder voller Hoffnungen und Träume, voller Verletzungen und Wunden, voller Potential und Wunder.

7 Monate lang war ich ihre Betreuerin, Animateurin, Mama, Schwester, Freundin, Zuhörerin. Ich habe versucht sie zu lieben trotz ihrer Frechheit, Fehler, Ungezogenheit, Streitereien und Wutausbrüche. Ich war da, wenn sie Hilfe bei den Hausaufgaben gebraucht haben, wenn sie ein Problem hatten, krank waren oder ein offenes Ohr gesucht haben. Ich habe mit ihnen geweint und gelacht, mit ihnen gemalt und gebastelt, habe bei ihnen übernachtet, und stundenlang mit ihnen gespielt und geredet.

Alles, was ich getan habe war Beziehungsarbeit. Ob zu den Kids im Heim, zu den Mädels im Jugendgefängnis oder zu den Kids auf dem Feeding: Jeden Tag ging es darum, Beziehung zu leben, die Kids zu lieben, egal ob sie gerade gut oder schlecht drauf sind,  egal ob sie gerade brav sind oder eben nicht, egal ob sie dich gerade lieben oder nicht.

Ich dachte eigentlich, ich hätte viel in diese Kids investiert, ihnen viel geholfen etc. Aber eigentlich haben SIE MIR so unfassbar viel beigebracht, ich habe von IHNEN gelernt, ICH habe von IHNEN profitiert. Nicht ich habe ihr Leben verändert, sondern SIE haben MEIN Leben verändert!

Dieser eine Bibelvers ist so treffend sowohl für unsere Kids im Heim, unsere Feeding-Kids als auch für Freunde, die ich außerhalb getroffen habe:

„Poor, yet making many rich; having nothing, and yet possessing everything.“ -2.Corinthians 6:10-

Diese 7 Monate haben mein Leben extrem bereichert. Ja, diese Kids haben mich reich gemacht. Das Prägendste waren die Begegnungen mit ihnen- ihre Geschichten, die ich direkt von ihnen hören durfte, die Beziehungen, die ich aufgebaut habe, die Stunden, die ich mit ihnen verbracht habe- all das besitzt für mich einen Wert, der nicht mit Geld zu bezahlen ist.

Was ich in dieser Zeit gelernt habe, lässt sich nicht einfach in ein paar Zeilen zusammenfassen. Es ist zu einem Schatz in meinem Herzen geworden, den mir niemand mehr nehmen kann.

Ich bin unfassbar dankbar für diese Zeit und Erfahrung die ich machen durfte. Dankbar für all die coole Zeiten mit den Kids, für die Menschen die ich kennenlernen durfte und für die Freundschaften, die ich aufbauen konnte. Aber auch dankbar für die harten Zeiten, weil ich weiß, dass ich genau in diesen Zeiten am meisten gewachsen bin. Und ich bin dankbar, dass Gott in jedem Augenblick- egal ob es gerade gut lief oder nicht- an meiner Seite war.

Danke auch für eure Unterstützung, für eure Gebete, euer Interesse und eure Ermutigung. Das hat mir wirklich sehr viel bedeutet!

Zum Schluss noch ein paar meiner Lieblingsbilder aus der Zeit:

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LET HOPE RISE

In meiner Zeit hier bin ich immer und immer wieder mit hoffnungslosen Situationen konfrontiert. Wie geht man damit um? Ich höre so so viele krasse Geschichten, die von Hoffnungslosigkeit und Schmerz geprägt sind. Und immer ist es das gleiche: Ich habe keine Ahnung was ich darauf antworten soll, wenn Menschen mir ihre Geschichten erzählen, wenn ich von ihren Problemen und ihrem Leid höre. Alles was ich tun kann, ist zuzuhören. Und in all dem zu wissen, dass JESUS unsere HOFFNUNG ist und all dem Leid das ich höre eines Tages ein Ende setzen wird. In den Herzen unserer Kids hier ist diese Hoffnung schon zu sehen, sie haben Hoffnung für ein besseres Leben, haben Träume für ihre Zukunft.

BANTAYAN ISLAND

Auch die Insel Bantayan ist für mich ein Beispiel von Hoffnung. Bantayan wurde 2013 von dem Taifun Yolanda stark getroffen. Schon als ich 2014 mit dem German-Team für eine Woche dort war, hab ich mich auf dieser Insel extrem wohlgefühlt.

Anfang Januar war es endlich soweit: Wir durften zusammen als Interns nach Bantayan gehen und hatten dort für 3 Tage einen „Arbeitseinsatz“. Wir haben eine Kirche von innen und von außen gestrichen und hatten an zwei Abenden ein Programm für die Kinder und Jugendlichen dort- Geschichten, Spiele und zum Abschluss haben wir alle zusammen Hotcakes (so ähnlich wie Pancakes) gebacken. Ich habe die Zeit auf Bantayan sehr genossen und es war  besonders schön für mich, dort einige Freunde wieder zu sehen, die ich schon von den letzten Jahren kannte.

Es ist so schön zu sehen, wie die Menschen auf dieser Insel wieder Hoffnung haben, dass sie nach dem Taifun nicht einfach aufgegeben haben, sondern dass sie wieder aufgestanden sind und weitergemacht haben, nach vorne geschaut haben, ihre Häuser und ihr Leben wieder aufgebaut haben. Ja, Gott hat diesen Menschen Hoffnung gegeben.

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OUTREACH CHRISTMAS PARTY

Da im Dezember am geplanten Termin ein Taifun angesagt war, wurde die Christmas Party für die Feedingkids auf Mitte Januar verschoben. Schon morgens haben wir und viele andere der Mitarbeiter und der Kids das Essen gekocht und in Boxen verpackt, Geschenke vorbereitet und das Gelände dekoriert bevor dann nachmittags die Feedingkinder von den verschiedenen Plätzen kamen. Es gab zuerst ein Programm und eine Predigt für die Kids, dann hatten wir Zeit um mit den Kids zu beten und zu reden, was echt schön war, weil das bei den regulären Feedings meistens zu kurz kommt. Danach wurde dann das Essen und die Geschenke verteilt. Es war so schön zu sehen, wie die Kids diesen Nachmittag einfach völlig genossen haben. Einfach einen Tag mal der Armut entfliehen. Ja, in ihren Herzen soll Hoffnung aufsteigen. Hoffnung auf eine bessere Zukunft, weg von der Armut. Hoffnung, die sich in Jesus gründet.

FUNDAYS

Die Fundays waren 2 Tage voller Spaß, Spiele und Sport für die Jungs und Mädels aus den Kinderheimen. Wir waren alle in unterschiedliche Teams eingeteilt und hatten dann verschiedene Gruppenpräsentationen, Teamspiele und ein Basektball-und Volleyballtunier. Während dieser Tage haben wir auch 2 Nächte bei den Mädels übernachtet. Es war echt cool mal wirklich mit den Kids mit zu leben, mit ihnen zu essen, bei ihnen Mittagsschlaf zu machen und viel Zeit mit ihnen zu verbringen.

FAMILY OUTINGS

Mit den kleinen Mädels waren wir einen Nachmittag in einer Mall, die auf dem Dach einen Wasserspielplatz für Kids hat. Das haben die Mädels sehr genossen. Danach haben wir sie dann noch zu einem Eis im Jollibee eingeladen.

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Die großen Mädels haben wir aufs „Mountain Top“ eingeladen. Das ist eine Art Aussichtsplattform auf dem Berg von dem aus man eine hammer Sicht auf die Stadt hat. Wir haben dort Abend gegessen, viele viele Fotos gemacht und einfach die Zeit mit den Mädels genossen.

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GIRLSTIME. Jetzt versuche ich noch so viel Zeit wie möglich mit den Mädels im Heim zu verbringen. Ich genieße es einfach bei ihnen zu sein, mit ihnen zu reden, zu spielen, sie ins Bett zu bringen, mit ihnen zu beten.

Hier eine Begebenheit aus dem Heim: Ich schaue mit einem der kleinen Mädels die Kinderbibel an. Sie blättert die Seiten durch. Da sie noch nicht lesen kann schaut sie einfach die Bilder an. Aber für sie ist die Bibel nicht nur irgendein Buch. Für sie ist die Bibel erstaunlich lebendig und real. Sie kennt schon einige Bibelgeschichten. Als wir zu der Geschichte kommen, in der Jesus die Händler und Steuereintreiber aus dem Tempel vertreibt, schlägt sie auf die Tauben und Händler im Bild und sagt: „Böse, böse, böse.“ Es ist so unfassbar schön zu sehen, was für einen kindlichen und echten Glauben sie hat. Ich denke genau das hat Jesus gemeint, als er gesagt hat, dass wir glauben sollen wie Kinder. Ja, für diese Kinder gibt es Hoffnung. Hoffnung, dass sie ein neues Leben mit Jesus anfangen. Hoffnung für eine Zukunft voller Träume.

LET HOPE RISE– hier in diesem unfassbar schönen Land, in den Herzen dieser Kinder aber auch in meinem eigenen Herzen. Hoffnung für alles was Gott für mich bereithält, auch wenn ich jetzt noch gar nicht weiß was die Zukunft bringt…

Meine Zeit hier ist jetzt schon fast vorbei, was ich noch nicht so wirklich realisieren kann. Am 1. März komme ich wieder nach Deutschland zurück. Ich freue mich viele von euch bald wieder zu sehen, wobei mir der Abschied hier natürlich auch sehr sehr schwer fällt. Ihr hört wieder von mir, wenn ich dann in Deutschland bin.

An jedem einzelnen Tag

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An jedem einzelnen Tag, will ich bewusster leben, weil ich weiß, dass jeder Tag ein Wunder und ein unglaubliches Geschenk ist. Ich will weniger kritisch mit mir selbst und anderen sein, will meinen Schmerz zulassen und reflektieren, aber mich nicht darin verlieren, sondern auch immer wieder aufschauen und die Freude und Hoffnung sehen, die auf mich wartet. Ich will mehr träumen und weniger zweifeln, mehr wagen und weniger zagen, will ins kalte Wasser springen, auch wenn ich nicht weiß was mich erwartet und mir selbst erlauben auch mal Fehler zu machen.

Ich will in Menschen investieren und Beziehungen leben, will Fragen stellen, die mich und andere weiterbringen. Ich will Geschichten schreiben, die es wert sind erzählt zu werden. Ich will die Menschen um mich herum mehr wahrnehmen und mit offenen Augen durchs Leben gehen, will über den Tellerrand hinaussehen und Gott erlauben meine Welt zu crashen, auch wenn das jedes Mal unfassbar weh tut. Ich will mir selbst erlauben tiefer zu fühlen, weiter zu sehen, lebendig zu sein.

Ich will mehr aus Liebe tun und mich nicht in Zweifeln verlieren, will nicht verbittert sein, sondern in Freiheit leben. Ich will Dinge tun, die ich noch nie getan habe, und Geschichten erzählen, die ich noch nie erzählt habe. Ich will mir selbst erlauben mehr zu träumen, mehr zu lieben auch wenn das bedeutet verletzt zu werden, mehr zu lachen und auch mehr zu weinen, öfter ja zu sagen zu Gottes Träumen und Nein zu Satans Lügen. Ich will nicht mein Dasein fristen und die Zeit verstreichen lassen, sondern ich will heute leben und die Welt verändern.

Ich will durchs Leben tanzen, will Neues wagen, den Moment genießen und auch in harten Zeiten niemals aufgeben. Ich will immer und immer wieder aufstehen und weitergehen.

Ich will wegzoomen und die Welt in den Blick nehmen, aus Gottes Perspektive sehen und auf die Ewigkeit schauen. Ich will immer wieder mein Herz Gott hinhalten, es von IHM formen und verändern, heilen und mit Leben füllen lassen.

Ich will mehr vertrauen und mehr wagen, will mutiger sein und weniger zögern. Ich will mein Herz offen halten, damit Gott mir so begegnen kann, wie ER es will. Heute und an jedem einzelnen Tag.

Take your place

“Freely we’ve received, now freely we will give.
We must go, live to feed the hungry, stand beside the broken.
We must go, stepping forward, keep us from just singing, move us into action. We must go.                                                Fill us out and send us out. ”  
                                                   -God of justice. Tim Hughes-
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Ich laufe durch die Straßen und sehe Menschen die wirklich dort leben. Ich spiele mit Kindern und sehe die tiefen Verletzungen in ihren Herzen. Ich höre Geschichten, die ich mir nicht ausmalen will. Ich sehe Menschen- egal wo- die auf der Suche sind. Auf der Suche nach dem Gott, der in mir und in dir lebt.
Es muss noch so viel mehr getan werden. Millionen Kids brauchen noch so viel mehr Annahme, Liebe, Wertschätzung und Fürsorge. Und da draußen warten noch so viel mehr Menschen auf Hoffnung, auf Liebe und Licht.

Es braucht noch so viel mehr Menschen, die ihren Platz einnehmen und den Auftrag ausführen, den Gott ihnen gegeben hat. Egal was es ist, ob deine Zeit, dein Geld, deine Energie, deine Gaben, deine Fähigkeiten, dein Gebet, deine Ermutigung, deine Stimme- DEIN Beitrag zählt! DU wirst gebraucht!

Mach die Augen auf und schau, wo Gott dich gebrauchen will, genau an dem Ort, wo du gerade bist. In deinem Umfeld gibt es Menschen die dich brauchen und denen Gott durch dich begegnen will.

Es ist so wichtig, dass gerade in krassen Zeiten wie diesen jeder Christ seinen Platz einnimmt. Wenn jeder Einzelne von uns seinen Platz einnimmt tragen wir zu etwas unvorstellbar Großem bei und sind Teil von Gottes unfassbarem Plan. So bauen wir-wo auch immer wir gerade sind- gemeinsam das Reich Gottes. Gottes Reich hängt davon ab, dass jeder Einzelne seinen Platz einnimmt und voll ausfüllt, sich nicht von Zweifeln abbringen oder  von Angst bestimmen lässt, sondern von Liebe, dass jeder kühn den Auftrag ausführt, den Gott ihn gegeben hat, dass wir Visionen haben und darin mutig sind, dass wir Träumen Platz in unseren Herzen geben und uns selbst erlauben zu fliegen.

Gottes Reich hängt davon ab, dass jedes einzenle seiner Kinder seinen Platz einnimmt- genau an dem Ort, an den Gott uns gerade hingestellt hat.

Warte nicht länger darauf, dass du einen ganz speziellen Auftrag von Gott bekommst. Du hast schon längst einen Auftrag (Matthäus 28:19-20)!  Frage dich: Was kann ich HEUTE tun?

Nimmst du deinen Platz ein- da wo du gerade bist?

Eins ist klar: Es gibt noch so viel mehr zu tun. Was will Gott durch dich tun?

 

 

 

 

 

 

Nothing but grace

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NICHTS ALS GNADE. Die Beziehung zu Jesus ist kein Vertrag, den ich unterschreibe und an den ich mich halten muss, sondern ein Bündnis, in dem ich keine Bedingungen erfüllen muss, sondern einfach so vor Gott kommen kann wie ich bin. Zerbrochen. Kaputt. Sündig. Hoffnungslos. Leer. Einsam. Zerstört.

Gott gibt die nicht auf, die in selbstverursachten, auf schlechten Entscheidungen basierenden Problemen stecken, sondern das ist das absolut Wunderbare an dieser Liebesgeschichte:

ALS WIR NOCH SÜNDER WAREN IST JESUS FÜR UNS GESTORBEN.

„Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern ER hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit ER uns von unserer Schuld befreit.“ -1.Johannes 4:10-

Als wir noch alles falsch gemacht haben, als wir noch gar nichts von IHM wissen wollten, als wir IHN immer und immer wieder zutiefst verletzt haben, hat Jesus sich dafür entschieden TROTZDEM für uns am Kreuz zu sterben. Jesus kommt in all das Chaos, die Einsamkeit und Zerbrochenheit und rettet uns da raus.

Genau an dem Punkt, an dem du jetzt gerade bist will Gott dir helfen. Du musst da nicht selbst herauskommen. Die Frage ist: Erlaubst du Gott, dir zu helfen?

Glaubst du, dass Gott in dein Chaos und deine Probleme hineinkommen kann und etwas WUNDERBARES daraus machen kann? Glaubst du Gott kann Menschen, Gott kann DIR begegenen, inmitten deiner Schwierigkeiten, Probleme und deiner Fehler und dich verändern? Glaubst du, dass Gott in dein Chaos und deine Zerbrochenheit hineinkommen und genau daraus Geschichte schreiben kann?

Gott kommt, begegnet uns in unserem tiefsten Punkt, heilt unsere Wunden, sieht unsere Fehler, ja, aber er sieht auch unseren Schmerz, unsere Einsamkeit und unsere Zerbrochenheit. Wir müssen uns nicht selbst aus dem Dreck ziehen. Jesus ist in unseren Dreck hineingekommen, er ist selbst auf diese Erde gekommen, um uns von da rauszuziehen, um uns da rauszuretten. Das ist Jesus. Nicht wir müssen gut genug werden für ihn, sondern ER kommt in unsere Sünde und unseren Schmerz.

Wir leben in einer gefallenen Welt und deshalb gibt es Leid und Schmerz, deshalb machen wir Fehler. Aber Jesus hat ein für alle Mal gesiegt und das alles ein für alle Mal überwunden. Also versuch nicht, dich aus eigener Kraft zu verbessern, sondern lass dich von SEINER Gnade retten.

Das Einzige, was du tun musst ist, dich Jesus einfach ganz hinzugeben. Alles was du hast, alles was du bist, alles was dich ausmacht, alles was dir wichtig ist. Gib es Jesus hin. Aber auch all deine Herausforderungen, alles was nicht gut läuft, all dein Versagen, deine Fehler, all die Dinge mit denen du immer und immer wieder zu kämpfen hast, alles was dir so unendlich weh tut. Gib es Jesus hin. Gib dich Jesus völlig hin und gesteh vor IHM und vor dir selbst ein, dass du es nicht selbst schaffst, dass du IHN brauchst.

Wir müssen einfach nur zu Gott kommen und ihn für unsere Fehler um Vergebung bitten. Und er sagt: „Es ist okay.“ Er wird nicht wütend auf uns. Er wird uns nicht bestrafen. Er wird uns nicht einmal beschuldigen. Wir müssen nur „Sorry“ sagen und ER vergibt uns. Wir müssen nichts für unsere Fehler bezahlen, weil es einen gibt, der schon längst alles bezahlt hat: Unser Retter, Jesus Christus.

Vielleicht denkst du: „Mein Leben ist zu chaotisch, zu zerbrochen, zu sehr im Dreck als dass Gott da hineinkommen würde oder könnte.“ Aber: Genau für DEINEN Dreck und DEINEN Schmerz ist ER gekommen.

Gerettet zu sein ist nicht etwas, das ich mir verdienen könnte. Ich muss nicht versuchen, gut genug für Jesus zu werden, denn das werde ich nie sein. Gerettet zu sein ist einfach nur Gnade. Nichts als unfassbare Gnade.

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NOTHING BUT GRACE. The relationship to Jesus is not a contract I sign and have to stick to, it’s rather a confederation in which I don’t have to fulfill any conditions but I can come to God just how I am. Broken. Destroyed. Sinful. Hopeless. Empty. Lonely. Ruined.

God does not forsake those who are struck in self-caused, bad-decision-based troubles but that’s the absolutely wonderful point of this love story:

WHILE WE WERE STILL SINNERS CHRIST DIED FOR US.

“This is love: not that we loved God, but that HE loved us and sent HIS Son as an atoning sacrifice for our sins.” -1.John 4:10-

When we still did everything wrong, when we didn’t want to have anything to do with him, when we hurt him over and over again, Jesus decided to die for us at the cross ANYWAY. Jesus comes in all the chaos, loneliness and brokenness and rescues us out of it.

God wants to help you right where you are now. You don’t have to get out of it on your own. The question is: Do you allow God to help you?

Do you BELIEVE that God can come into your chaos and problems and make something WONDERFUL out of it?

Do you believe that God can meet people, that God can meet YOU, in the midst of your struggles, problems and sin and transform you? Do you believe that God can come into your chaos and brokenness and write HISTORY out of it?

God comes, meets us at our lowest point, heals our wounds, sees our mistakes, yes, but he also sees our pain, our loneliness and our brokenness. We don’t have to pull ourselves out of the dust. Jesus came into our dust, HE came to this earth himself, to pull us out of it, to rescue us out of it. This is Jesus. Not we have to become good enough for him, but HE comes into our sin and our pain.

We are living in a fallen world and that’s why we face hurt and pain, that’s why we make mistakes. But Jesus won once and for all, HE conquered all of this once and for all. So do not try to improve yourself by your own strength but let HIS grace save you.

The only thing you have to do, is to surrender yourself fully to Jesus. Everything you have, everything you are, everything that matters to you. Surrender it to Jesus. All your challenges, all that is not going well, all your failures, your mistakes, things you’re struggling with over and over again, everything that is hurting so much. Surrender it to Jesus. Surrender yourself completely to Jesus and admit to HIM and to yourself, that you just can’t do it on your own, that you’re in need of HIM.

We just need to come to him and say sorry for our sins and he says: “It’s okay.” He will not get mad on us. He will not punish us. He will not even blame us. We just have to say sorry and HE will forgive us. We don’t have to pay anything for our sins because one person already paid long ago: Our savior, Jesus Christ.

You might have thoughts like: „My life is too chaotic, too broken, too much in the dust that God could or would come into it.” But that’s the point: HE came exactly for YOUR dust and YOUR pain.

Being saved is nothing you could earn. I don’t have to try to be good enough for Jesus cause I’m never gonna be. Being saved is just grace. Nothing but amazing grace.

FORGIVEN&FREE

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„Gott hat unsere Freiheit mit seinem Blut teuer erkauft und uns alle unsere Schuld vergeben.“ –Kolosser 1:14

Einer- der DICH unendlich liebt- hat einen sehr hohen Preis dafür bezahlt, damit deine Fehler vergeben werden und du in FREIHEIT leben kannst.

  • Was bedeutet VERGEBUNG für dich?

Für Gott bedeutet es das: „So fern der Osten vom Westen ist, hat ER unsere Verfehlungen von uns entfernt.“ (Psalm 103:12) ER versenkt unsere Schuld im tiefsten Meer (Micha 7:19). Unsere Fehler. Ausgelöscht. Für immer vergessen. So, als ob wir sie nie getan hätten.

Durch SEINE Vergebung ermöglicht Gott uns einen Neuanfang.

  • Was bedeutet FREIHEIT für dich?

„Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Johannes 8:32) Hat die Wahrheit die du glaubst dich frei gemacht? Wenn nein, ist das, was du für wahr hältst wirklich die Wahrheit?

Ich glaube an die Wahrheit von Ostern- dass Jesus Christus, weil er mich so sehr liebt, am Kreuz für meine Fehler starb, damit ich zu Gott kommen kann und für immer mit ihm leben kann. Und diese Wahrheit hat mich frei gemacht und sie macht mich immer wieder frei.

Frei von Verdammnis. Frei von Selbstzweifel. Frei von Hass. Frei von Angst. Frei von Sorgen. Frei davon, mein Glück und meine Erfüllung in Geld, Luxus, Reichtum oder Erfolg zu suchen. Frei für ein Leben mit Gott. Frei für ein Leben in meiner Bestimmung. Frei, das Leben zu führen, das Gott für mich gedacht hat.

Gott hat auch einen unglaublichen Plan für DEIN Leben und lädt dich ein in dieser Freiheit zu leben. Alles was du tun musst, ist Jesus dein Leben anzuvertrauen.

Jesus. Sie schlugen ihm ins Gesicht. Sie beschuldigten ihn, ein Krimineller zu sein. Sie verhörten ihn. Sie nahmen ihn fest. Sie verletzten ihn. Sie peitschten ihn aus. Sie beleidigten ihn. Sie setzten ihm eine Krone aus Dornen auf.  Sie verhöhnten und verspotteten ihn. Sie zwangen ihn sein eigenes Kreuz auf den Hügel zu tragen, auf dem er sterben sollte. Sie kreuzigten ihn.

Alles für dich und für mich. Jesus tat dies alles, damit du und ich leben können. ER ertrug da alles wegen einem einzigen Grund: unglaubliche, unbeschreibliche, unfassbare LIEBE für dich und mich. Überleg dir das mal: ER starb lieber als ohne dich zu sein.

Aber Jesus ist nicht nur gestorben sondern auch wieder auferstanden. Nach drei Tagen lebte dieser Jesus, der am Kreuz gestorben ist, wieder. ER besiegte den Tod und damit alles andere. Jeder Schmerz, jede Angst, jede Sünde, jede Schande… für immer besiegt.

Und weil JESUS für unser Versagen und unsere Fehler am Kreuz gestorben ist, können du und ich ewiges Leben haben. FORGIVEN& FREE. Wegen dem Tod und der Auferstehung von Jesus können wir zu Gott, dem Vater kommen und für immer mit ihm leben. Jesus ist der Weg zu Gott. Und Wegen Jesus wird uns vergeben. Wegen Jesus können wir frei sein. FORGIVEN&FREE.


“The Son paid the price to make us free. In him we have forgiveness of our sins.” –Colossians 1:14-

One- who infinitely loves you- paid a very high price so that your mistakes can be forgiven and you can live in freedom.

  • What means FORGIVENESS to you?

For God it means the following: “As far as the east is from the west, so far has HE removed our transgressions from us.” (Psalm 103:12 ) He casts our sins down to the bottom of the sea. (Micah 7:19). Our mistakes. Erased.  Forever forgotten. As if we never did it. By HIS forgiveness God gives us the chance of a new beginning.

  • What means FREEDOM to you?

“Then you will know the truth and the truth will set you free.” (John 8:32).
Did the truth you believe set you free. If not, is it really the truth?

I believe in the truth of Easter- that Jesus Christ, because HE loved me so much, died at the cross for my failures, so that I can come to God and live with him forever. And this truth set me free and sets me free over and over again. Free from condemnation. Free from self-doubt. Free from hate. Free from fear. Free from sorrows. Free from seeking my luck and my fulfilment in money, luxury, wealth and success. Free for a life with God. Free for a life in my calling. Free to live the life God planned for me.

God has an amazing plan for your life as well and invites you to live in this freedom. Everything you need to do is to entrust your life to Jesus.

Jesus. They slapped him in the face. They accused him of being a criminal. They questioned him. They arrested him. They hurt him. They flogged him. They insulted him. They put a crown of thorns on his head. They ridiculed and mocked him. They made him carry his own cross up to the hill  where he should die. They crucified him.

All for you and me. Jesus did this all so that you and I may live. HE endured all of this because of one reason: incredible, indescribable, uncontainable LOVE for you and me.

Get that: HE rather died than being without you.

But Jesus not only died. HE also rose from death. After three days this Jesus who died at the cross, lived again. HE defeated death forever- and with it everything else. Every pain, every fear, every sin, every shame…forever defeated.

And because JESUS died at the cross for our failures and mistakes you and I can have eternal life. We can be FORGIVEN&FREE.

The death and resurrection of Jesus allows us to come to God, the Father and to be with him forever. Jesus is the way to God and because of Jesus we are FORGIVEN&FREE.